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Postfossile Stadtgestaltung: die Rückkehr der Obst- und Gemüsegärten

Donnerstag, 23. September 2010, 8:30 Uhr
Schrebergarten (Bild:  picture-alliance/dpa)
Schrebergarten
Ob als Nachbarschaftsgarten oder als Schulgarten, ob "nomadisches Gärtnern" mit mobilen Beeten oder illegales "Guerillagardening": Eine neue Lust am Gärtnern ist selbst in die großen Städte zurückgekehrt.
 
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Spätestens seit Michelle Obama mit Schulkindern einen Küchengarten am Weißen Haus angelegt hat, nimmt es auch die Öffentlichkeit wahr.
Als CO2-Senke tragen die grünen Oasen zum Klimaschutz bei. In Krisenzeiten können sie zur Selbstversorgung dienen. Interkulturelle Gärten stiften zudem Gemeinschaft über Kulturen und Nationalitäten hinweg. Weitsichtige Stadtverwaltungen unterstützen daher das gärtnerische Engagement ihrer Bürger.

Gärten erobern die Stadt

Die ersten deutschen Kleingärtner, die vor rund 150 Jahren in Leipzig ihre Gärten Schrebergarten nannten – zu Ehren des Arztes Moritz Schreber –, sie wären vermutlich erstaunt über die neuen Formen urbanen Gärtnerns: Mobile Gärten lassen Hausdächer Parkplätze und andere versiegelte Flächen ergrünen. Krautgärten und Schulgärten erfreuen die Kinder. Interkulturelle Gärten bieten Raum für begegnungen zwischen Migrantinnen aller Herren Länder und Deutschen. Und dann gibt es noch die Guerilla-Gärtner: Ganz ohne Genehmigung bepflanzen sie Bürgersteige und andere öffentliche Plätze.
 
Auch der klassische Kleingarten – mit Laube und Gartenzaun um Gemüsebeete und Obstbäume – lebt weiter. In Deutschland gibt es über eine Million Schrebergärten. Mittendrin, nicht vor der Stadt, sind die neuen Gärtner aktiv. Auf diese Weise erobern sie sich nicht nur städtische Flächen zurück. Sie gestalten auch Stadtraum und Stadtklima mit. Denn Gärten sind auch so genannte CO2-Senken, in ihnen wird das Kohlendioxid der Luft in Pflanzen gebunden.

Von Yvonne Mabille
Manuskript-Nr. 10-027
 
Redaktion: kim
Bild: © picture-alliance/dpa
Letzte Aktualisierung: 26.09.2010, 11:37 Uhr
 
 

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