Podcast: Das Buch können sie ja dann behalten

Samstag, Dezember 12th, 2009

Längst nicht alles, was heute als qualitativer, faktenorientierter Journalismus verkauft wird, ist dies auch tatsächlich. Der Einfluss von Unternehmen und Institutionen auf scheinbar unabhängige Journalisten nimmt immer weiter zu.

(Deutschlandfunk, MP3, 18min., 8,2MB)

Und wenn ich wüsste, wie man mit der neuen Software Podcasts unter die Artikel schraubt, würde ich das auch machen. Aber geht ja auch so :D

 
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Laien antworten auf Narrenfragen

Samstag, September 5th, 2009

HR2 Der Tag über den Unsinn der Demoskopie

55 Prozent der Deutschen nehmen zwei Hände zum Naseputzen, sind also Zwei-handschneuzer. Woher wissen wir das? Von einer Umfrage. Ein Umfrage hat uns auch darüber belehrt, dass 18 Prozent der Deutschen Horst Schlämmer wählen wür-den, wenn er denn tatsächlich Kanzlerkandidat wäre. Und wir sagen: Die ganze übrige Umfragerei unterscheidet sich nur marginal von diesen Nonsens-Beispielen. Bis zur Bundestagswahl werden wir noch mit unzähligen Volksaushorchungen be-lästigt, und wir fragen uns, ob dabei tatsächlich Meinung er-forscht oder nicht vielmehr beeinflußt werden soll. Schluß mit der Umfrage-Seuche, gebt endlich Ruhe.

 
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Podcast (DLF): Ghostwriter der Politik

Donnerstag, September 3rd, 2009

Von Redenschreibern, Beratern und Denkfabriken

Bundeswirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg ließ einen Gesetzentwurf von einer Anwaltskanzlei fertigen. Die Kritik kam prompt und stieß eine Debatte darüber an, wie sehr externe Berater und Redenschreiber die deutsche Politik beeinflussen. Dabei sind die Fremddenker normaler Bestandteil des Politbetriebs.

 
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Auch schön: Detektor selbst bauen

Montag, August 31st, 2009

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Mal wieder Mittelwelle hören

Freitag, August 7th, 2009

Lass doch die Anderen aufs Sportstudio warten!

Direkt im Anschluss an “Liga live” beginnt für das neue Topspiel der Liga eine völlig neue Sendung. Bis 20:30 Uhr hören Sie alles über das Spiel auf der Mittelwelle (774 KHz Bonn, 720 KHz Langenberg), im Digital Radio über WDR Event und im Internet auf WDR2.de. Die zweite Halbzeit läuft dort sogar komplett als Vollreportage.

Radio ist eh geiler.

 
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Experte my arse!

Samstag, Januar 3rd, 2009

Vorhin musste ich mich mal wieder aufregen. In den Nachrichten im Deutschlandfunk haben sie eine Meldung gebracht, die eigentlich gar keine Meldung war. Der vermeintliche Experte, auf den sich die gesamte Meldung stützt, hat in wirklichkeit nämlich nicht die leiseste Ahnung.

Ohne die vor zehn Jahren eingeführte Gemeinschaftswährung [den Euro] hätten die Staaten des Euroraums in weit größere Schwierigkeiten geraten können

“Hätte geraten können” heisst nichts anderes, als das er nicht weiss, was passiert wäre, wenn es den Euro nicht gegeben hätte. Genausogut kann man sogar etwas so absurdes behaupten, wie dass es zu Ohrenschmerzen hätte führen können, wenn es den Euro nicht gegeben hätte, und man hätte eine ebenso gültige Aussage getroffen. Überprüfbar ist nämlich beides nicht. Man kann allenfalls mal gucken, welche Aussage plausibler ist.
Solange ein Umstand nicht eingetreten ist, kann man zwar eine Aussage darüber treffen, welche Umstände möglicherweise eingetreten wären – daraus aber absolute Schlüsse zu ziehen und die in die Schlagzeile zu packen, so dass der Eindruck gesicherter Erkenntnisse ensteht, halte ich für unseriös.

“Euro hat sich als Schutzschild gegen Finanzkrise erwiesen”

Da hilft es auch nix, wenn mit “nach Einschätzung” und der Verwendung indirekter Rede die Verantwortung für die Irreführung abgegeben wird an den Erfinder der Nullinformation und an einen anderen Sender, der die Nullinformation als erster verbreitet zu haben scheint.

Der Euro hat nach Einschätzung des Chefvolkswirts der Europäischen Zentralbank, Stark, die Auswirkungen der internationalen Finanzkrise gemildert.

Ein aufmerksamer Hörer mag vielleicht noch mitbekommen, dass hier gerade eine Nullinformation verbreitet worden ist. Bei denjenigen, die aber durch irgendwas abgelenkt sind, wie es heutzutage beim Radiohören ja leider normal zu sein scheint, bleibt hauptsächlich die Schlagzeile hängen. Die wird am Anfang gesagt, am Ende nochmal wiederholt – und behauptet in diesem Fall die Unwahrheit.

Der Pseuso-Experte scheint übrigens auch zu wissen, dass er eigentlich gar nichts weiss. Darum sagt er auch nicht, dass ein Nichtvorhandensein des Euro zu Schwierigkeiten geführt hätte. Trotzdem wird er in den Nachrichten des Deutschlandfunks zitiert.

Warum eigentlich?

 
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Programmhinweis (Radio)

Freitag, Januar 2nd, 2009

Heute, 20:10 Uhr, Deutschlandfunk:

Satanus im Hinterhof

Satan, Teufel, Luzifer stolzieren bös über die Bühne. Einst schändeten ihre Jünger Friedhöfe und Kirchen, vergewaltigten und töteten – und sie rappen und rocken in Teufels Namen. Zum guten Ton gehören Satansspiele, Schwarze Messen, dumpfe Helden- und Opferrituale. NS-Blackmetal-Music röhrt und feuert, dass den Teufel höchstselbst der Schwindel befällt.

 
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Internetradios

Mittwoch, Dezember 10th, 2008

Wenn ich zuhause Radio höre, dann überwiegend mit einem WLAN-Radio. Ich habe nämlich keine Lust, meinen Rechner laufen zu lassen, wenn ich nur Radio hören will.

Das eine ist ein weisses DNT IPdio, sein Klang ist erstaunlich gut, so gut, dass ich darauf verzichten kann, es an die Anlage anzuschliessen und weil mir gerade eben aufgefallen ist, dass es das Gerät in der schwarzen Ausführung schon für unter 90,- Euro beim Online-Kistenschieber gibt, was ich für einen prima Preis halte, mache ich hier ausnahmsweise mal sowas wie Werbung, für die ich nicht bezahlt werde. Ganz im Gegenteil.

So ein Internetradio hat nämlich reichlich Folgekosten. Für mich jedenfalls – denn ich spende den Internetsendern, die ich häufig höre, regelmässig Geld, damit sie morgen auch noch weitersenden können. Und das ist in der Summe sogar mehr als ich jährlich an GEZ-Gebühren für das öffentlich-rechtliche Radio zahle.

Das Gerät hat zwei für mich erkennbare Haken: es hat keinen LAN-Anschluss und die Favoritenliste wird nicht lokal gespeichert, sondern muss immer aus dem Netz bezogen werden. Das dauert einige Sekunden, tut aber  nicht wirklich weh. Dafür hat es fünf Stationsspeicher.

Wer ein Gerät mit LAN-Anschluss und lokaler Favoritenliste haben will, bei dem man auch noch einen beliebigen RRS-Feed durchs Display scollen lassen kann, ist mit meinem anderen Gerät, dem Freecom MusicPal möglicherweise ganz gut bedient. Da klingt der eingebaute Lautsprecher aber eher so grottig wie ein billiger Radiowecker, so dass man es an die Anlage anschliessen sollte, wenn man was anderes als Nachrichten hören mag. Ausserdem ist es ein paar Euro teurer.

Was auch ganz lustig funktioniert – Flatrate vorausgesetzt – ist, das Webradio übers Handy kommen zu lassen, das man wiederum über den Kopfhörerausgang an die Anlage anschliesst. Ist halt nur ein wenig doof, wenn man telefonieren will.

 
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Webradio auf dem Handy

Freitag, November 28th, 2008

Kann natürlich auch sein, dass ich von mfradio mal wieder als letzter erfahre, aber egal – das hat was! Aber ich hab ja auch ne UMTS-Flatrate. (Und ich glaube, sowas in der Art sollte man wohl haben, damit es nicht unangenehm teuer wird.)

Mit YouFM habe ich es noch nicht ans Laufen bekommen. Um ehrlich zu sein, habe ich es bisher mit nichts anderem als ByteFM zum Laufen bekommen. Immerhin – aber ein paar mehr Sender wären ja mal ganz hübsch. Versucht habe ich es noch mit Soma FM, Deepmix, WDR5und FM4. Die kommen alle problemlos auf meinem stationären WLAN-Radio an.

Hat hier irgendwer mehr Sachverstand als ich – was nicht wirklich schwer ist – und daher eine Idee, wieso das nur sporadisch funktioniert? SebDE vielleicht?

 
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Programmhinweis (HF, heute)

Mittwoch, November 26th, 2008

Heute, Mittwoch, 26.11.2008, 21:05 Uhr, Deutschlandfunk:

Querköpfe
Der endgültige Leseabend

Seit über 13 Jahren sind sie für das Satiremagazin Titanic verantwortlich: der derzeitige Chefredakteur Thomas Gsella und seine Vorgänger Oliver Maria Schmitt und Martin Sonneborn [...] Als Titanic Boygroup lesen die drei Satireredakteure die besten Texte ihrer Amtszeiten, sie präsentieren “Briefe an die Leser”, knochentrockene Polit-Aktionen, höfliche Pöbeleien, unverschämten Telefonterror gegen die Zone, schlichte Gedichte und (lustige) Witze.

 
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