Merkel ist Hitlers Tochter!1!!ölf

Sonntag, Februar 28th, 2010

Ich stelle ein Postulat auf: Aus jedem noch so absurden, aber grammatikalisch korrekt formulierbaren Zusammenhang zwischen realen oder fiktiven Ereignissen, Personen und Fakten lässt sich eine Verschwörungstheorie bauen, die eine nichttriviale Anzahl von Anhängern finden wird. Einzig zulässiges (und hinreichendes) Beweismittel für die Richtigkeit ist der totale Widerspruch zur Lehrmeinung. Abweichungen vom Postulat gibt es keine, sie sind höchstens noch nicht eingetroffen.

Abgesehen davon, dass ich das nicht für ein Postulat, sondern für eine äusserst gelungene Zustandsbeschreibung halte, kommt die Geschichte mit Merkel ein wenig später im Blog. Ich dachte nur, wenn ich mal wieder Hitler in der Überschrift habe, ist das vielleicht gut für die Quote. Klappt beim Fernsehen und beim ehemaligen Nachrichtenmagazin ja auch.

(via)

 
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Jugendmedienschutz ist…

Mittwoch, Januar 27th, 2010

… wenn ahnungslose, alte Leute bestimmen wollen, was junge Menschen sehen, lesen und hören dürfen und von ebenso ahnungslosen Politikern in Maßnahmen unterstützt werden, die zwar dazu benutzt werden können (und – wie immer – sicher auch werden) unliebsame Meinungen zu zensieren, nicht aber dazu, junge Menschen vor irgendwas oder irgendwem zu schützen.

Habe ich das soweit richtig verstanden?

 
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Der Mensch wird zum Datensatz

Samstag, Januar 16th, 2010

Bisher wird nicht jedesmal, wenn jemand nachts um vier bei roter Ampel über die leere Straße läuft, automatisch ein Strafzettel erstellt. Bald ist das kein Problem mehr. [faz]

 
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Familientreffenerprobte Argumentation

Mittwoch, August 19th, 2009

Das Problem bei der Zensursula-Diskussion ist, dass Menschen, die das Internet nicht verstanden haben, in deren Alltag das Netz noch nicht wirklich integriert ist (und dazu gehört leider auch der überwiegende Teil der Journalisten), sehr leicht auf die Demagogie der Bundesregierung heireinfallen.

readsalot hat sich die Mühe gemacht, einige Argumente in Form eines Gesprächsprotokolls zusammenzutragen und in die Kommentare zu schreiben, die dazu dienen können, auch Menschen1.0 über die demokratiegefährdenden Ideen der Bundesregierung aufzuklären. Wie es eigentlich der Job der Journalisten wäre – wenn sie die Idee von der vierten Gewalt ernstnehmen würden.

Ganz wichtig ist, nicht tausend Dinge auf einmal auf den armen Offliner zu werfen. Sieh erstmal zu, das ein Argument wirklich angekommen ist. Am wichtigsten scheint mir zu sein darzulegen, dass das Gesetz keinem Kind hilft. Sonst steckt man mitten im Grundrechte und Zensur und Statistiken Blabla und kriegt dann als Totschlag-Argument wieder die armen Kinder um die Ohren gehauen.

Los geht’s ;-)

Die: Aber es geht doch um die Kinder!
Du: Es geht bei dieser Diskussion um verschiedene Aspekte, manche davon sind recht kompliziert wenn man die genaue Technik des Internets nicht kennt. Lass mich dir aber kurz erklären, warum dieses Gesetz Kinder eben nicht schützt. Okay?

Die: Na dann erklär mal!
Du: Stell dir vor, im Haus nebenan macht jemand einen Laden für KiPo auf. Er macht das nicht ganz offen, klar, ist ja gesetzlich verboten so etwas zu besitzen und erst recht zu verkaufen. Aber wer in den kleinen Laden aus Versehen reinläuft, der kriegt schon mit, welche Ware da im Angebot ist. Derjenige läuft jetzt schockiert zur Polizei und erstattet Anzeige. Würdest du auch tun, nicht wahr? Und was macht jetzt die Polizei, das ist die große Frage. Es gibt zwei Möglichkeiten:
1) Die Polizei guckt sich den Laden an und überprüft, ob die Anschuldigungen stimmen. Tun sie. Der Betreiber wird sofort festgenommen, der Laden geschlossen, alles KiPo Material kommt zur Polizei. Diese versucht jetzt, die Kinder auf den Bildern zu finden, soweit dies irgend möglich ist. Das Ziel: Die Kinder vor weiterem Missbrauch bewahren und ihnen bei der Verarbeitung des Traumas zu helfen. Und natürlich die Täter dingfest zu machen und zu bestrafen. So sollte es doch sein, oder?

Die: Ja klar, genau darum geht’s doch!
Du: Jetzt wirst du lachen, genau das fordern die Gegner der Internetsperren. Und für dieses Vorgehen haben wir bereits alle notwendigen Gesetze. Lass mich am gleichen Beispiel erklären, wie das neue Gesetz funktionieren soll:
2) Die Geschichte fängt genauso an wie eben: Kleiner Laden, Anzeige, die Polizei guckt nach. Sie nimmt jetzt aber den Betreiber nicht fest, informiert den Hausbesitzer nicht, was er da für einen furchtbaren Mieter hat, schließt den Laden nicht und läßt die ekelhaften Pornos einfach im Regal. Nachdem sie inkognito den Laden überprüft hat, machen die Beamten beim Rausgehen heimlich das Türschloß der Ladentür kaputt, so dass diese nicht mehr aufgeht. Fertig! Dann bringen sie am Haus gegenüber eine Kamera an, die immer die Tür filmt. Und wenn jemand versucht, diese zu öffnen um den Laden zu betreten, dann ermittelt sie gegen den. Weil sie dieses Vorgehen aber öffentlich bekannt gemacht hat, wissen alle Stammkunden des Ladens Bescheid. Die gehen jetzt alle durch den Lieferanteneingang in den Laden. Da hängt keine Kamera und das Schloß ist auch nicht kaputt. Das Business geht weiter.
Mal ehrlich, ist dieses Vorgehen bescheuert? Den Kindern bringt es nichts, die wirklichen Verbrecher werden nicht bestraft, die wirklichen Konsumenten wissen wo der Lieferanteneingang ist. Was bleibt ist dass die Polizei manchmal jemand auf die Pelle rückt, der nur nach der Uhrzeit fragen wollte im Laden.

Die: Ja, aber es ist eben kein echter Laden sondern im Internet, da geht das ja nicht mit reingehen und festnehmen.
Du: Doch, das geht schon, und die Banken machen das jeden Tag vor. Die haben nämlich auch Ärger mit Verbrecher-Seiten aus der ganzen Welt. Da machen Leute Seiten auf, die vorspiegeln die offizielle Internetseite der Bank zu sein. So wollen sie den Kunden Geld aus der Tasche ziehen. Die Banken gehen dagegen genauso vor wie die Polizei im ersten Beispiel: Reingehen, den Vermieter auffordern den Laden in seinem Haus sofort zu schließen, polizeiliche Ermittlungen gegen Betreiber des Ladens. Das geht meist innerhalb 24 Stunden, dann ist der Laden dicht. Egal ob er in Bayern oder der Mongolei oder in Florida stand.

Die: Warum machen die das dann nicht so bei der KiPo? Das versteh ich nicht?
Du: Halt dich gut fest, jetzt kommt die offizielle Erklärung des Bundeskriminalamts warum die nicht wie die Banken einfach kurzen Prozeß machen: Weil der Dienstweg eingehalten werden muss und Behörden halt langsamer arbeiten. Und weil es so lange dauert, bis sie einen Laden schließen können (wegen dem Dienstweg!) und auch weil sie glauben, dass ein Vermieter im Ausland vielleicht den Laden nicht zumacht wenn sie ihn auffordern, ja darum wollen sie erstmal nur die Türschlösser kaputt machen, ist ja besser als nichts, oder?

Die: Das kann ich echt nicht glauben, das kann nicht stimmen!
Du: Es ist unglaublich, aber es stimmt. Wenn du mal etwas mehr Zeit hast, dann erklär ich dir gern, was da noch für ein Rattenschwanz an Unglaublichkeiten an diesem Gesetz hängt. Aber dass es keinem Kind hilft. Es ist kein Wunder, dass sich seriöse Vereine gegen den Mißbrauch von Kindern und auch Vereinigungen von Mißbrauchsopfern gegen dieses Sperren aussprechen.

Wenn es aber den Kindern nicht hilft, den Verbrechern nicht schadet, was soll das Ganze denn dann? Und an der Stelle wird es richtig gruselig. Es geht nicht um die Kinder, es ging nie um die Kinder, es geht um irgendetwas anderes. Es geht darum, Türschlösser im Internet kaputtmachen zu dürfen ohne dass ein Richter das anordnet, ohne das ein Staatsanwalt Anklage erhebt, einfach so, weil die Polizei oder ein Politiker findet dass etwas Schlimmes hinter der Tür ist. Das taugt nicht zur Verbrechensbekämpfung, aber es taugt dazu, unliebsame Meldungen und Meinungen wegzusperren. Deshalb befürchten viele, die sich mit der Sache ausführlich befasst haben, dass es um Zensur geht. Und die ist laut unserem Grundgesetz verboten.

 
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Armer Wolfgang Schäuble (CDU)

Donnerstag, Juli 16th, 2009

Jetzt hat er schonwieder den Überblick verloren…

 
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Nameserver gegen Zensur

Freitag, Mai 22nd, 2009

Der Bundestag und das BKA helfen der Bevölkerung dabei, genau die diktatorischen Maßnahmen zu umgehen, die sie selbst erst geschaffen haben. Wie beispielsweise die Zensur. Fefe erklärt, wie das geht.

 
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LG Karlsruhe verbreitet Kinderpornographie

Dienstag, März 31st, 2009

Das Landgericht Karlsruhe ist folgender Meinung:

Aufgrund der netzartigen Struktur des WORLD WIDE WEB ist jeder einzelne Link im Sinne der conditio-sine-qua-non-Formel kausal für die Verbreitung krimineller Inhalte, auch wenn diese erst über eine Kette von Links anderer Anbieter erreichbar sind.

Über eine solche Linkkette gelangt man vom LG Karlsruhe zu Kinderpornographie. Ergo: das Landgericht Karlsruhe verbreitet kriminelle Inhalte.

Details bei Fefe.

 
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Internetradios

Mittwoch, Dezember 10th, 2008

Wenn ich zuhause Radio höre, dann überwiegend mit einem WLAN-Radio. Ich habe nämlich keine Lust, meinen Rechner laufen zu lassen, wenn ich nur Radio hören will.

Das eine ist ein weisses DNT IPdio, sein Klang ist erstaunlich gut, so gut, dass ich darauf verzichten kann, es an die Anlage anzuschliessen und weil mir gerade eben aufgefallen ist, dass es das Gerät in der schwarzen Ausführung schon für unter 90,- Euro beim Online-Kistenschieber gibt, was ich für einen prima Preis halte, mache ich hier ausnahmsweise mal sowas wie Werbung, für die ich nicht bezahlt werde. Ganz im Gegenteil.

So ein Internetradio hat nämlich reichlich Folgekosten. Für mich jedenfalls – denn ich spende den Internetsendern, die ich häufig höre, regelmässig Geld, damit sie morgen auch noch weitersenden können. Und das ist in der Summe sogar mehr als ich jährlich an GEZ-Gebühren für das öffentlich-rechtliche Radio zahle.

Das Gerät hat zwei für mich erkennbare Haken: es hat keinen LAN-Anschluss und die Favoritenliste wird nicht lokal gespeichert, sondern muss immer aus dem Netz bezogen werden. Das dauert einige Sekunden, tut aber  nicht wirklich weh. Dafür hat es fünf Stationsspeicher.

Wer ein Gerät mit LAN-Anschluss und lokaler Favoritenliste haben will, bei dem man auch noch einen beliebigen RRS-Feed durchs Display scollen lassen kann, ist mit meinem anderen Gerät, dem Freecom MusicPal möglicherweise ganz gut bedient. Da klingt der eingebaute Lautsprecher aber eher so grottig wie ein billiger Radiowecker, so dass man es an die Anlage anschliessen sollte, wenn man was anderes als Nachrichten hören mag. Ausserdem ist es ein paar Euro teurer.

Was auch ganz lustig funktioniert – Flatrate vorausgesetzt – ist, das Webradio übers Handy kommen zu lassen, das man wiederum über den Kopfhörerausgang an die Anlage anschliesst. Ist halt nur ein wenig doof, wenn man telefonieren will.

 
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Aber man muss doch davon Leben können…

Mittwoch, März 5th, 2008

Ich habe vor Jahren mal in einer Radiodiskussion um digitale Vertriebswege und den Niedergang der Musikkonzerne gesagt, dass, wer freiwillig Musik macht und aus allein diesem Umstand schon den Anspruch herleitet, für diese Musik gefälligst auch bezahlt werden zu müssen, eine Bezahlung gar nicht erst verdient hat.
Don Dahlmann findet ausführlichere Worte für ein immer wiederkehrendes Pseudoargument von Musikern, die noch nicht in der Gegenwart angekommen zu sein scheinen.

 
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!!!!einseinself!!

Donnerstag, Oktober 4th, 2007

Hamburg: 300 MBit/s für unter 100,- Euro im Monat

Symmetrisch! Sym-me-trisch!

Ich brauch nen Job beim NDR. Und zwar pronto!

 
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