Finde die gefährlichere Witzfigur

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69 Kommentare zu “Finde die gefährlichere Witzfigur”

  1. von nemphis's status on Tuesday, 18-Aug-09 18:05:56 UTC - Identi.ca

    [...] http://blogs.hr-online.de/nightline/2009/08/18/finde-die-gefahrlichere-witzfigur/ [...]

  2. von Michael Machinski

    Wenn!!! die Krise nicht gekommen wäre hätten wir 2011 einen ausgeglichenen Haushalt. Ist das realistisch???
    Abegeshen davon war die Krise ja auch vorherzusehenoder?

  3. von Jessika

    Was nützen Sperren, wenn jeder, der sie umgehen will, sie umgehen kann?Vielleicht wurde das ja gemeint, als davon gesprochen wurde, dass es “technisch nicht möglich ist”?
    Dass selbst Menschen, die in ihrer Kindheit missbraucht worden sind, sagen, dass diese Sperren nichts anderes sind, als Nichthinsehen, und dass sie, selbst Opfer solcher Taten, gegen diese Sperren sind…. Das finde ich persönlich um einiges wichtiger, als einiges, was sie da von sich gibt.

  4. von Patrick

    Auf diesen Vergleich – bzw die Ähnlichkeit der beiden hier dargestellten Politiker bin ich vorhin auch schon gekommen.
    Nicht das sie genau dasselbe MACHEN, aber wie sie es machen – bzw wie sie reden – das erinnert mich schon sehr aneinander.

  5. von frakturfreak (frakturfreak) 's status on Tuesday, 18-Aug-09 19:42:03 UTC - Identi.ca

    [...] http://blogs.hr-online.de/nightline/2009/08/18/finde-die-gefahrlichere-witzfigur/ [...]

  6. von Marco Günther

    die krise muß vorhersehbar gewesen sein. oder warum gab es die playstation 3 2007? ohne tolle spiele und mit unfertigem System?
    #rumblödel … aber dran ist was…. ziemlich viele teure sachen gabs 2007
    “updates” dazu 2008 … naja.. ich denke wenn das jemand gewusst hat, dann halt die konzerne!!! axo, zu zensursurla: Deinition Stopschild: “Anhalten, ausschau halten, weiterfahren” !!!!

  7. von Dominic Hopf (dmaphy) 's status on Tuesday, 18-Aug-09 20:32:09 UTC - Identi.ca

    [...] http://blogs.hr-online.de/nightline/2009/08/18/finde-die-gefahrlichere-witzfigur/ [...]

  8. von Phil

    Sie hätte bei dem Publikum diese Wahlkampfveranstaltung auch abkürzen können, wenn sie nur gesagt hätte: Die Renten sind sicher. UND sie werden erhöht!

    Übelster Populismus, wie er im Buche steht. Sie könnte auch auf Kaffeefahrten auftreten (oder war das vielleicht sogar eine?) und überteuerte Magnetfeld-Plutonium-Resonanzdecken an alle verkaufen.

  9. von Holgi

    @Patrick
    Es geht nicht darum, die Leyen mit Hitler zu vergleichen, sondern das sinnfreie Gekeife von Chaplin mit dem sinnfreien Gesabbel der Frau Ministerin. Ich kenne leider keinen anderen Filmausschnitt, bei dem besser klar wird, wie Hetze geht – vor allem ohne mit Inhalten abzulenken. Das lernt die Susi aber bestimmt auch noch :D

  10. von lol

    endlich wieder mal ne gutes rätsel!!

  11. von Life in Chaosmos» Blogarchiv » Ursula, da willst du nicht hin

    [...] denen bis jetzt noch nichts aufgefallen sein sollte, mögen bitte kurz dieses Blog verlassen und bei Holgi vorbei gucken. Und am Besten auch gleich seinen Kommentar (#9) lesen. Damit sollte nun der Grundstock für [...]

  12. von gast

    das problem mit zensursulas rede ist nicht, dass sie redet wie hynkel, sondern dass ihr text – innerhalb gutbürgerlichen denkens ohne technischen oder wenigstens scifi-hintergrund, oder auch nur ohne echtes interesse am gemeinwesen – in sich logisch schlüssig, inhaltlich zweifellos (!) gut und damit ‘richtig’ ist. niemand der klar denkt kann da etwas dagegen haben, fall erledigt. ich könnte meiner mutter, die für derlei durchaus nicht unsensibel ist, grade nicht aus dem stand erklären wo vdL denn nun unrecht hätte.
    nun, weshalb ich schreibe: ich suche argumente. nein, ich suche eigentlich sog. “starke sätze”. die anforderung ist, dass sie innerhalb jenes mindsets, das durch das video zu erahnen war, funktionieren. ich kenne die argumente die _mich_ überzeugen — zensur: macht demokratie kaputt, schattenlisten: böse, konzept vertrauenswürdige staatsorgane: hats in der praxis noch nie gegeben, dem staat im interesse der kriminalitätsbekämpfung salamimässig die vollumfängliche kontrolle über mein privatleben übergeben: moppelkotze, ihr lest ja auch fefe. aber ich suche einfache formeln, die die leute an ihren bänken in diesem video überzeugen könnten.

    ich bin ende der woche auf einer familienfeier – helft mir.

    [edit: so was hier. viele würden das unterschreiben. “Wenn wir gegen das Grundgesetz verstossen, weil wir Pädophilen unmöglich machen kinderpornografische Bilder aus dem Internet herunterzuladen, dann nehme ich das in Kauf." aus http://blog.fefe.de/?ts=b489d71f ....wenn das mit den bürgerrechten noch was werden soll müssen wir aufhören uns gegenseitig zu überzeugen und die desinteressierte middle class ansprechen.]

  13. von ap

    ‘Frauen > 60′ ist die größte internetlose Gruppe in der Gesellschaft. Auf den ersten Blick sind das bestimmt 2/3 von Ursulas Publikum im Video.
    ‘Wenn ich von Kinderpornografie im Internet spreche, dann spreche ich NICHT von …’, ab dort hat sie die Unwissenden in der Tasche.

    Für die Zuhörenden baut sich bei dem im Vortrag fiktiv erzeugten Kinderleid ‘begründete Aufgebrachtheit’ auf, die noch während des Vortrages in ‘geglaubte Überzeugung’ abgeleitet werden muß, damit sich das Gewissen beruhigt. Der Vortragenden wird vertraut und geglaubt. Leichtes Spiel.

    Wer hat Jehova gesagt? Würde mit einem Male offenbar, dass die im Vertrauen Sprechende selbst Kinder in der einen oder anderen Weise schändete, die Steinigung würde ironischerweise sofort ungehindert losbrechen. Es ist aber unsauberer Stil und möglicherweise unklug, die gedrillten Kinder in irgendeiner Weise als Verdeutlichung zu benutzen.

    „Demagogie betreibt, wer bei günstiger Gelegenheit öffentlich für ein politisches Ziel wirbt, indem er der Masse schmeichelt, an ihre Gefühle, Instinkte und Vorurteile appelliert, ferner sich der Hetze und Lüge schuldig macht, Wahres übertrieben oder grob vereinfacht darstellt, die Sache, die er durchsetzen will, für die Sache aller Gutgesinnten ausgibt, und die Art und Weise, wie er sie durchsetzt oder durchzusetzen vorschlägt, als die einzig mögliche hinstellt.“

    Mit einem Zensurapparat ist keinem der tatsächlich mißbrauchten Kindern geholfen. Die Server werden nicht geschlossen, nur argumentativ benutzt, um einen Zensurapparat zu errichten.

    Das, was Du selbst tun kannst, ist, die alten in Deiner Familie in diktatorischer Besserwisserei ans Internet anzuschließen. Leider ist der Weg von dort sehr weit bis zur Einsicht, dass Zensur und Bevormundung schlecht für alle ist, auch wenn es einen selbst nicht (sofort) betrifft.

    In einigen ist der Geist noch wach. Die Schwachen, die strukturbedingt der Kirche und CDU vertrauen, brauchen Informationen.

  14. von cypher

    Also das Problem von “gast” kenn ich wie sicher viele andere auch. Ich bin rhetorisch nicht der staerkste um es nett zu formuliern. Mir bleibt immer nur jeden einzelnen Punkt mit den Fakten als Lüge zu entlarven … und das ist mühsam und bringt viele zum Abschalten … es bleibt einfach nich haengen .. ganz im Gegensatz zu dem Bullshit der Ministerin.
    Wie böse das alles laeuft wenn man es sich im Detail anschaut kann man (zumindest ich) einfach nicht wirklich vermitteln ohne als Verschwörungstheoretiker da zu stehn (was ja so falsch nicht ist *g*, aber eben in diesem Punkt nicht).

  15. von Uwe (erforderlich)

    In der selben Stadt wie Marc Dutroux geboren. Da klingeln doch alle Alarmglocken!

  16. von j4k3

    Auch Italien schafft das, Himmel noch mal, dann doch wohl auch wir.

    Widerlich. Du hast da übrigens versehentlich ein Video vom ‘großen Führer’ Chaplin rein gesetzt, statt von Hilter, Holgi. Was bin ich froh, dass wir den größten Teil des weisshaarigen Publikums in wenigen Jahren los sein dürften.

  17. von Ernst Haft

    Hallo Gast,

    ich kann dir sehr gut nachfühlen und habe das auch immer wieder in Gedanken durchgekaut. Meine Strategie:

    1.) Das wichtigste ist: Sofort weg vom KiPO, denn weder geht es um den – nicht Uschi und uns sowieso nicht. Es geht um die zahllosen verfassungsrechtlichen Fragen und Grundrechtsprobleme. Es ist “unsere” einzige Chance, wenn wir das genau so kraß klarstellen, wie die Hobby-Magda da immer wieder die “schreiende Kinder”-Nummer abzieht.
    2.) Wie machen? “Ganz einfach” wäre falsch gesagt, aber ungefähr so:

    Die: “Aber es geht doch um die Kinder.”
    Du: “Genau. Völlig richtig. Kipo ist was widerliches, Kindesmißbrauch muß bekämpft werden. Darin sind wir uns einig. Nur: Es geht ja gar nicht um Kipo. Es geht darum, daß hier auf dem Rücken der armen Kinder ein verfassungsrechtlich mindestens bedenkliches Gesetz durchgesetzt wird, das aus dem BKA eine geheime Zensurpolizei machen soll, [...], ”
    Die: “Aber wenn es doch gegen Kipo hilft!”
    Du: “Völlig klar. Und Experten wissen seit Jahren wie man dagegen effektiv vorgehen kann. Nur ich muß mich wiederholen: Der Skandal ist doch, daß hier die armen Kinder vorgeschoben werden, um Grundrechte auszuhebeln. Soll man jetzt auch alle Briefe öffnen, damit nichts mehr passiert? Soll eine Geheimpolizei festlegen [...],”

    Sehr hilfreich: http://de.wikipedia.org/wiki/Kunstgriffe_(Schopenhauer) – Hier insbesondere Kunstgriff 26. Die anderen sind auch nicht ohne. Und nur um noch klarzustellen, daß Godwin hier unvermeidbar ist: http://de.wikipedia.org/wiki/Rabulistik – nichts anderes tut diese Person und ihre gesamte Mischpoke. Das konnten andere vor ihr, und das können “wir” auch.

  18. von mtrr

    Von was für Linken spricht die denn da?
    Seit wann ist die Piratenpartei explizit Links?
    Oder geht es da nur um die alten Links-Rechts-Beissreflexe?
    Aber bei dem Saal voller Flachpfeifen, die Aussagen wie “Da muss jetzt endlich mal was gemacht werden!” glauben, dass da ‘jetzt endlich mal jemand die unbequeme Wahrheit ausspricht’, muss man sich wohl über garnichts mehr wundern.
    Von der Leyens Argumentationskonzept ist so einfach wie dreist, erst bläst sie einem unverständliches Gebrabbel entgegen, dann stellt sie die Situation dar, als würde sich seit gestern alles zum Abgrund wenden und zum krönenden Abschluss wird der politische Gegner nochmal als Schiffschaukelbremser, Idealist oder (vorzugsweise) Perverser/Krimineller bezeichnet, und schwupps hat man so eine Turnhalle voller Berufserbsenzählern und “Das hat’s hier ja noch nie gegeben”-Brüllern vom eigenen Schwachsinn überzeugt.

  19. von GZ

    @mtrr:
    „Links“ ist eben das Feindbild auf das die Zuhörer jahrzehntelang (kalter Krieg) eingeschworen wurde… warum sollte Frau vdL das nicht weiterverwerten?

  20. von Az

    Man braucht sich ja nur mal die Leute im Vordergrund ansehen. Die ganzen Silberlocken (von denen wir ja genug haben) stimmen der Frau doch gnadenlos zu. Und das kann man ihnen auch nicht vorwerfen. Traurig

  21. von Schwarzmaler

    Tip: Niemals die positiven Argumente der Gegenseite benutzen – “Kinderpornografie ist eine furchtbare Sache, ok” – , niemals bei Nichtfachleuten fachlich argumentieren, keine Zahlen und Statistiken als Gegenbeweis anbringen. Klar, einfach und direkt die eigene Meinung postulieren und begründen. Und die Motive des Gegners in Frage stellen. Meinen Eltern habe ich einfach und direkt gesagt es geht um Internetzensur unter dem Deckmäntelchen des schlimmsten denkbaren Deliktes, nach dem das mit dem Terror nicht gezogen hat.

  22. von Chris Jung (chrisjung) 's status on Wednesday, 19-Aug-09 07:15:57 UTC - Identi.ca

    [...] Nette Suchaktion von @holgi http://blogs.hr-online.de/nightline/2009/08/18/finde-die-gefahrlichere-witzfigur/ [...]

  23. von Ben

    Bitte rettet uns vor diesen gefährlichen Irren.

    Wählt Piraten!

  24. von J. S.

    @Michael Machinski

    Die Krise war vorhersehbar. Kein geringerer als Oskar Lafontaine hat schon, lange bevor die erste US-Bank pleite machte, vor der Krise gewarnt. Aber da er ein Linker ist, wurde ihm nicht geglaubt. Eher belächelt wurde er.
    Das beste ist aber, dass man jetzt die damaligen Aussagen von Lafontaine gar nicht wahrhaben will bzw. diese verschweigt, so als ob es die nie gegeben hat.
    Das ist wahre Politik.

  25. von Martin Schröder

    @gast
    Zensursula lügt wie gedruckt:
    - es gibt keinen Markt für Kinderpornographie
    - es gibt kein Land, in dem Kinderpornographie legal ist
    - und wahrscheinlich sind ihre Zahlen auch gelogen

  26. von switchthedigits

    An Gast (und andere Interessierte):

    Ein paar Argumente zu dieser Rede speziell (die ja doch für die Politik sehr charakteristisch ist) die i.A. allgemeinverständlich sind

    - Warum erwähnt Frau v.d.Leyen Interessengruppen wie MOGiS nicht?
    Es wird doch ganz deutlich angedeutet, daß alle die gegen ihre Maßnahmen Zweifel haben nicht ‘alle beisammen haben’ (das sagt sie sogar wörtlich) und prinzipiell die Informationsfreiheit ‘über die Menschenrechte’ setzen, weil ja der Mißbrauch quasi jedes mal aufs Neue stattfinded wenn jemand sich ein Bild anschaut.

    Das hat natürlich einen sehr bitteren Beigeschmack wenn man das über selbst betroffene Mißbrauchsopfer sagt. Da sind natürlich lieber die Piraten, die Linken, und der CCC die Bösen.

    - Die Gesetzesinitiative ist kontraproduktiv weil (in eifachen Worten formuliert):
    Wenn jemand eine Kiposeite betreibt, will er ja von Natur aus nicht auffliegen (dann wäre ganz schnell aus mit dem Spiel). Wie finde ich also eine solche Seite? Eintippen in Google wäre dann wohl ziemlich blöd, denn solche Seiten werden den Teufel tun sich dort aktiv zu präsentieren. Willkürlich Adressen in den Browser einzutippen hilft auch nichts (wäre ja noch dämlicher!).
    Es läuft also darauf hinaus, daß ein paar Leute diese Seiten kennen, und ich mich ggf. über diese erkundigen kann. Aber man fragt ja auch nicht einfach so Leute auf der Straße ob sie Kinderpornographie im Internet kennen, und wo ich das finden könnte. Das ist definitiv eine Abschreckung.

    (und hier beginnt der emotional geladene Konter)
    Es gibt nämlich kein ‘Telefonbuch’, oder ‘Register’ von solchen Seiten!

    Genau das wird hier eingeführt – es wird eine Sperrliste erstellt, in der Zeile um Zeile Einträge mit verfügbarem kinderpornographischem Material stehen, die dann gesperrt werden sollen (daß diese Sperren umgangen werden können leugnet ja nicht mal Frau v.d.Leyen ab).
    Wenn jetzt jemand Kinderpornographie finden will, braucht er nur noch in die eigens vom BKA recherchierte Liste hineinzuschauen, und kann dort nach belieben eine vielzahl VORMALS sehr schwer auffindbarer Inhalte ganz leicht finden.

    Und jeder Betreiber einer solchen Seite kann gleich sehen ‘oh, da bin ich in Deutschland auf der Liste’. Das Hilft dem Seitenbetreiber denn er kann nun zum Beispiel:
    a) Beweise vernichten, so daß er keine repressalien zu befürchen hat FALLS dann mal jemand wirklich die Seite vom Netz nehmen will und ihn anklagt
    b) Einfach eine neue Adresse wählen und so die Sperre schon auf Content-Provider-Basis zu umgehen(!)

    Aber halt! Die Liste ist ja geheim. Wenn wir dem BKA unterstellen unfehlbar auf seine Liste aufzupassen, und daß die Provider dies auch tun, ist sie leider aber auch nicht sicher. Sie kann gehackt werden. Sie kann abgefangen werden. Sie kann aber auch einfach durch konsequentes Ausprobieren rekonstruiert werden (da man ja weiß, ein Stoppschild, ein Treffer!)

    Das ist keine Paranoia, oder Zukunftsvorstellung. Denn in keinem der Länder mit geheimen Sperrlisten ist diese auch wirklich nur ansatzweise geheim.

    Das Gesetz schafft also im Klartext also nichts weiter als ein ausführlich recherchiertes Register von allen bekannten Seiten mit entsprechendem Inhalt, das *für alle zugänglich sein wird*. Und da ja sowohl der Besitz, die Verbreitung, etc. bereits alle strafbar sind, wird es wohl kaum jemand der solches Material wirklich sehen will davon abschrecken, das Stoppschild jetzt ganz gezielt anzupeilen (denn man weiß ja was dahinter ist!) und zu umgehen.

    (und hier könnte man die Kritik einwerfen, daß in den bekannten Sperrlisten die sie ja so gerne zitiert, wie Australien z.B. ein Großteil der gesperrten Seiten keine Kinderpornographie ist, sondern teilweise auch z.B. politik-kritische Inhalte wie in Finland zu finden waren. Die ‘ganze’ Zensurdebatte also paßt hier rein.)

    - Da “kann man” eben nicht “vierzig Euro… neunzig Euro…”
    Gesetzt dem Fall es *GÄBE* ein Land in dem diese ’schrecklichen, schrecklich abscheulichen’ Sachen weder geächtet noch illegal sind. Ich entschuldige mich für den Sarkasmus an dieser Stelle, aber was sie damit vertuschen will ist, daß die Auslegung von derartigem Material underschiedlichen Kriterien in unterschiedlichen Ländern unterliegt. Dies sind aber die GRENZFÄLLE – mehr in die Richtung: Ist die Darstellung eines nackten Kindes ohne daß sexuelle Handlungen erkennbar sind Kinderpornographie? Was wenn die Handlung nur ‘angedeutet’ ist?, etc. etc.

    Da gab es ja in den USA beispielsweise Fälle, als heranwachsende Jugendliche SELBST von sich oder ihren Partnern per Handy Bildchen aufgenommen haben, und dann so über Social Networking Dienste ausgetauscht haben, und es dann soweit kam, daß plötzlich Kinderpornographie im Raum stand.

    Es liegen aber Welten dazwischen, zu dem was Frau v.d.Leyen *meint* wenn sie Kinderpornographie im Internet bezeichnet (siehe Video). DA ist die Gesetzeslage erstaunlich klar, was uns die Frage nahe legt:

    Warum kann uns keiner ein Land nennen in dem Kinderpornographie – NACH DIESER DEFINITION – legal ist und noch nicht einmal geächtet?

    (ihr werdet keins finden.)

    Wenn ich aber jetzt doch eins fände, kommen wir zum nächten Problem mit Ihrem Vortrag:

    - Wo findet der agbl. millionenschwere Markt statt?
    Sagen wir sie hat Recht, und Kindesmißbrauch ist nicht geachtet oder illegal in Land X, und dort steht eine Seite und dort findet das Geschäft statt.

    Jetzt wirkt ausnahmsweise das Datum (1984!) mal für uns: Wenn angeblich damit so viel Geld gemacht wird, wie kommt das Geld dorthin? Überweisen wäre denkbar ungünstig, da an beiden Enden verfolgung ansetzen kann. Mit Kreditkarte zahlen? Würde sofort auffallen.

    Briefpost wird sehr schwierig wenn’s ja in hinterpfuiteufel steht.

    Und last but not least:

    Den Bildern steht realer Mißbrauch zu Grunde. Dieser wird hier keineswegs auch nur im Geringsten bekämpft, er wird bewußt nicht beachtet. Man will nun

    Die meisten anderen (und weiterführende) Argumente sind ja üblicherweise schon erwähnt :)

  27. von Dennis

    Das ist schon schwere Kost das Video von unserer Ursula von der Leyen. Auch mir bereitete es körperliche Schmerzen (war wütend und enttäuscht) dieses Video anzuschauen. Immer die gleichen Lügen und Unwahrheiten, auch wenn viele Experten von Recht über IT und die Internetcommunity das Netzsperrungsgesetz als Unsinn entlarvt haben. Dann noch ein paar Angriffe auf engagierte teils junge Bürger die sich im CCC organisieren oder in einer neuen Partei Demokratie leben.

    Was soll man machen, fragte ich mich. Argumente nützen nichts mehr, die Frau ist einfach Beratungsresident. Sie weiß nicht, dass sie eigentlich nur dank des Souveräns (das Volk) an der Macht ist. Aber anstatt sich in Demut zu üben, fährt sie eiskalt über alles drüber.

    Diese Frau kann man nicht knacken, dachte ich… aber auf einmal machte sich so ne Idee in meinen Gehirnwindungen breit. Von der Leyen ist doch Familienministerin und hadert doch schon die ganze Amtszeit mit sich, wegen der niedrigen Geburtenrate der Deutschen, übrigens die niedrigste der EU. Oft erwähnt sie, dass es ihr ein persönliches Anliegen ist, dass wieder mehr Kinder auf die Welt kommen und sie daran gemessen werden will. Denn nichts macht einem konservativen CDU Politiker wohl mehr Angst, als ein aussterbendes Deutschland. Nicht umsonst ruft auch Putin in Russland die Jungen auf, doch endlich mehr Kinder fürs Vaterland zu bekommen und organisiert sogar Paarungstreffen.

    Zwar ist die Entscheidung Kinder zu bekommen eine zutiefst persönliche Angelegenheit. Aber was wäre wenn wir von der Leyen einfach mal so sagen, dass wenn wir in so einer kinder- und jungendfeindlichen Gesellschaft keinen Nachwuchs mehr für Volk und Vaterland bekommen möchten. In welche Erklärungsnot würde sie als CDU Ministerin kommen, wenn tausende junge Leute, potentielle Eltern auf einmal in allen möglichen Social Communitys (Foren, Blogs, Twitter etc.) und anderswo auf schreiben:

    Liebe Frau Familienministerin von der Leyen. Wegen ihren Äußerungen zu Netzsperren, ihrer Rede in Sulzach (17.8.09) und die Politik der CDU mache ich mir Sorgen, dass meine Kinder in einer politischen Landschaft aufwachsen, die die Bedürfnisse, Probleme und Ängste der Jungen nicht mehr verstehen wird und werde daher meinen Kinderwunsch überdenken.

    Wenn eine oder so ähnliche Message das Internet überschwemmt, wo eine ganze Generation droht keine Kinder mehr zu bekommen. Dann würde unsere Familienministerin aber schnell in Erklärungsnot gegenüber ihrer Partei, den Medien und ganz Deutschland kommen und was macht sie dann?

  28. von Gebt uns starke Sätze | SeveQs Blogg

    [...] Holgis aktuellem Beitrag zu Zensursulas Rede vor einem Häufchen alter Menschen hat sich ein Gast kommentatorisch verewigt, der sich wünscht, wir hätten auch so starke Sätze, [...]

  29. von Micha

    Dass Kinderpornografie mit zu den abartigsten Errungenschaften unserer Zivilisation gehört sollte ja allgemein bekannt sein. Aber die Art und Weise, wie das ganze von der Politik aufgegriffen wird, wirkt hilflos bis lächerlich. Schlimm genug, dass es anscheinend Menschen gibt, die sich an der physischen und psychischen (Langzeit-)Schädigung von Kindern aufgeilen. Eine Internetzensur, wie auch immer geartet, kann jedoch wohl kaum hilfreich sein.
    Als mündiger Bürger steht jeder selbst in der Verantwortung sich von dem Müll im Netz fern zu halten; im Fernsehen kann ich ja auch weiterzappen, wenn mal wieder die einschlägigen Sozialpornografie-Sendungen wie bspw. Super Nanny oder Zwegat gesendet werden.
    Klar, wir zensieren das Netz und sind dabei noch lupenreine Demokraten. Aber wir sind ja in Afghanistan auch nicht im Krieg….

  30. von Meinungsmacher

    Argumentation liegt auf der Hand. Es ist jedem (von uns) klar, daß es den Machern nicht um die Kinder geht. Ansprechen!

    Es ist klar, daß das Gesetz wirkungslos ist und sogar nur die erfasst werden, die zu blöd sind (oder unwissend), die Sperre zu umgehen. Alle, die die Sperre nicht umgehen und auf dem Stopp-Schild landen, werden erfasst. Wer es umgeht und sich die “Kinderpornos” ansieht, wird nicht erfasst. Prinzip erkannt? Ansprechen!

    Die Listen mit den zu verdeckenden(!) Seiten erstellt kein Richtiger, sondern eine(!) staatliche Einrichtung. Dies hebt die Gewaltenteilung und Rechtmäßigkeit auf, bricht also das Grundgesetz. Risiko ist, daß das BKA auf Zuruf auch politisch missliebige Seiten verdeckt und daß überhaupt die geschaffene Struktur der Sperrsysteme letztendlich für ganz andere Dinge missbraucht wird. Ansprechen!

    Frau von der Leyen hat keinerlei Ahnung. Auf einer Pressekonferenz nuschelte sie im O-Ton: “Browser… was war jetzt nochmal ein Browser?” Diese Frau will etwas von Technik verstehen und Gesetz zur Beschränkung selbiger schaffen? Ansprechen!

    Es gab (auch von ihr selbstgenannten) CCC und anderen Experten Hilfsangebote, im Sinne von “Wenn schon, dann müssten Sie das wie folgt machen…” – darauf wurde aber gar nicht eingegangen. Warum wohl? Weil ihr Zensursystem, so wie es jetzt ist, gefragt ist. Es geht nicht um kinderpornographische Inhalte im Netz – denn die könnte man durchaus entfernen, wenn man wollte. Es geht hier einzig und alleine um Zensur in ihrer reinsten Form! Ansprechen!

  31. von Die politische Rede der Woche « Zivilschein

    [...] (via Nightline) [...]

  32. von zykls

    @meinungsmacher

    packende worte, thx

  33. von ColdDevil

    Also wirklich, die Rede ist ja sowas von Propagandagewäsch…. Man muss sich nur das richtige Publikum suchen und die richtigen Stichworte nennen.

    Wenn ich das schon sehe wie die da alle hängen mit ihrem Bierchen und klatschen genau dann, wenn ein Begriff fällt den sie überhaupt nicht kennen… Erinnert mich an die Meinungsumfrage vor einem Fußballstadion – Sowas von repräsentativ!

    Immer die gleichen leeren Phrasen: Das Internet ist kein rechtsfreier Raum! Ja, und Frau von der Leyen ist ein beratungsresistenter Raum!

  34. von cosmo

    @Meinungsmacher
    Packende und faktisch falsche Worte. Bitte nicht gegen Falschdarstellungen mit Falschdarstellungen argumentieren.
    Frau von der Leyen hat nie genuschelt “Was war jetzt nochmal ein Browser?” und auf einer Pressekonferenz wurde dieser Satz auch nicht geäußert.
    (Abgesehen davon, und das ist eigentlich viel schlimmer: Was soll dieses alberne ad hominem?)

  35. von Mondkalb

    Richtig, das Web ist kein rechtsfreier Raum, ist es nie gewesen. Dafür sorgen Heerscharen von Informatikern mit hohen Idealen. Deutschland wird im angegebenen Europavergleich wieder mal als Hinterbänkler dargestellt, das ist schlicht inkorrekt.

    Das empfängliche Volk wird wieder beherrscht, Frau von der Leyen schnappt nach Wählerstimmen.

    Mit derartigen Prachtreden wird nicht nur mühsame internationale Polizeiarbeit verhöhnt, es wird auch Unbeteiligten die Katze im Sack angeboten. Grauenhafter Populismus mit grauenhaften Folgen.

  36. von Kristof

    Nix Witzfigur: http://leicht.ykom.de/beitrag/P1250672184p

  37. von *DATAPUKE SOCIETY SQUAT*

    ein sehr guetr ansatz hier im blog und einige beobachtungen, vor denen ich meinen hut ziehe.
    ich verweise auf HAKIM BEY und die “temporaere zone” !!!
    ein sehr gutes buch, was zeigt, wie man im system zu einem effektiven,
    aber nicht der herde nachlaufenem aktivist werden kann, bzw. wie aktionen der aktiven systemgegner eher zuspruch in der masse finden.
    es geht nicht darum, das zu zerstoeren, was wir bekaempfen, – wir sollten beginnen, allem einen neuen anstrich zu geben.

    “in the 21st century art is the language to fight the system.
    your words are useless because everybody can (ab)use them.
    color the walls in your cities, paint the black cars to pink or purple and don’t burn them.
    play an instrument instead of screaming, shouting or crying because we are living as slaves under the control of the NWO !!!”

    more ?!?!?!?!?!?!
    contact me by visiting my profile at myspace…

    and now:

    “HAVE PHONE…” and “REBEAT YOUR SYSTEM TO GIVE A CURE…”

  38. von Zensursula - keifend in den Wahlkampf | Die Schreibtischwerkstatt

    [...] Nachtrag: Sehr bissig auch die Reaktion vom Holgi. [...]

  39. von *DATAPUKE SOCIETY SQUAT*

    ANHANG UND VERWEISE:

    HAKIM BEY (engl. version):

    http://www.hermetic.com/bey/taz_cont.html

    HAKIM BEY (GERM: ;-):

    http://www.sterneck.net/politik/bey-texte/

    ansonsten gibt es das auch als video auf youtube, oder google.
    schlechte qualitaet, aber durchaus sehenswert…

    “ANARCHO ERGO BUMM” !!!

    ;-)

  40. von *DATAPUKE SOCIETY SQUAT*

    SORRY, – hier der link zur vollstaendigen deutschen ausgabe von HAKIM BEY!!!

    http://www.nadir.org/nadir/archiv/PolitischeStroemungen/Anarchistische_Bewegungen/taz/taz.html

  41. von kein Name

    Traurig, wie einfach es ist, die im Video gezeigte Zielgruppe mit relativ einfachen Argumenten derart zu beeinflussen. Ich bin froh, dass ich wohl einer Generation angehöre, die sich langsam gegen solche Politiker wehren mag.
    Ich beschäftige mich auch erst richtig mit Politik, seitdem ich mein eigenes Geld verdienen muss, und ich kann immer nur wieder sagen, dass ich u.a. diesen Politikern sehr dankbar bin, denn jetzt werde ich nicht mehr einfach nur so wählen gehen. Politik hat in meinem Leben einen ganz neuen Stellenwert bekommen, das fängt damit an, dass ich über die meisten Themen gut informiert bin und hört damit auf, dass ich anderen Menschen in meinem Umfeld klar mache, was aktuell falsch läuft und dass Parteien wie die CDU etc unwählbar sind. Ich bin froh, dass ich in meinem engsten Umfeld schon 4-5 potenzielle CDU-Wähler umgestimmt habe, dass diese sich mit der Piratenpartei auseinander setzen und evtl. auch als Option sehen, diese zu wählen.
    Es muss sich einfach was ändern, so kann es nämlich nicht weitergehen. Ich will mir zumindest später nicht vorwerfen müssen, dass ich nichts getan hätte…

  42. von Kati

    Das war die Zypries, die nicht wusste, was ein Browser ist, nicht die von der Leyen. Und es wäre auch nicht ad hominem: Es sagt einfach was über die mangelhaften Kenntnisse über das Internet der Sprecherin aus und ist keine persönliche Beleidigung.

    Und wie sich die gute Frau von der Leyen beleidigt fühlen sollte, wenn ihr jemand mangelhafte Kenntnisse über das, wovon sie ohne Unterlass in peinlichst unwissender Weise daherschwadroniert, das kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen. Es ist doch für jeden informierten Menschen klar, dass die Frau offenbar nicht in der Lage ist, einfache Dinge wie Emails an Provider schreiben, zu verstehen. Sie ist einfach überfordert mit der Komplexität ihrer Aufgabe. Thunderbird, Internet Explorer, Email-Adresse… Das ist ihr alles zu viel, zu modern, zu fortschrittlich. Wahrscheinlich hat sie dann ihren Daddy gefragt, was man machen kann, um diese Bilder nicht mehr mitansehen zu müssen, über die sie die ganze Zeit im Internet gestolpert ist, und der hat, ganz die alte Schule, vielleicht nur was von Amtshilfeersuchen etc. gewusst und als sie dann erfahren musste, dass die deutsche Familienministerin nicht einfach hingehen kann und ausländischen Providern mit Strafen drohen kann, da hat sie sich dann das Deutschlandnetz ausgedacht. Ein Netz, in dem sich alle lieb haben, wo keiner was lautes sagt, wo nur das zu lesen ist, was die Frau von der Leyen und der Herr Schäuble, mit Verstärkung durch das rechtschaffene, vertrauenswürdige BKA und vielleicht noch mit Militäreinsätzen im Inland, äh, nee, das war ‘ne andere Baustelle unserer Verfassungsfreunde, für geistig hygienisch erklärt haben.

    Vielleicht war es auch nicht so und die Frau von der Leyen weiß sehr wohl, dass all das, was sie angeblich erreichen will, auch durch kurze, formlose Emails erreicht werden kann und sie lügt uns direkt ins Gesicht, wenn sie behauptet, man könne Kinderpornografie im Netz effizient nur mittels einer staatlichen Zensurbehörde, die geheime Sperrlisten anfertigt und noch dazu nur von ein paar Alibi-Kontrollen in Zaum gehalten werden soll.

    Keine Ahnung, was stimmt. Aber beleidigt sollte die Dame nach all dem nun nicht gerade sein, wenn man sie für ein bisschen unwissend und etwas langsam hält.

  43. von readsalot

    Familientreffenerprobte Argumentation (sorry, is was länger):

    Ganz wichtig ist, nicht tausend Dinge auf einmal auf den armen Offliner zu werfen. Sieh erstmal zu, das ein Argument wirklich angekommen ist. Am wichtigsten scheint mir zu sein darzulegen, dass das Gesetz keinem Kind hilft. Sonst steckt man mitten im Grundrechte und Zensur und Statistiken Blabla und kriegt dann als Totschlag-Argument wieder die armen Kinder um die Ohren gehauen.

    Los geht’s ;-)

    Die: Aber es geht doch um die Kinder!
    Du: Es geht bei dieser Diskussion um verschiedene Aspekte, manche davon sind recht kompliziert wenn man die genaue Technik des Internets nicht kennt. Lass mich dir aber kurz erklären, warum dieses Gesetz Kinder eben nicht schützt. Okay?
    Die: Na dann erklär mal!
    Du: Stell dir vor, im Haus nebenan macht jemand einen Laden für KiPo auf. Er macht das nicht ganz offen, klar, ist ja gesetzlich verboten so etwas zu besitzen und erst recht zu verkaufen. Aber wer in den kleinen Laden aus Versehen reinläuft, der kriegt schon mit, welche Ware da im Angebot ist. Derjenige läuft jetzt schockiert zur Polizei und erstattet Anzeige. Würdest du auch tun, nicht wahr? Und was macht jetzt die Polizei, das ist die große Frage. Es gibt zwei Möglichkeiten:
    1) Die Polizei guckt sich den Laden an und überprüft, ob die Anschuldigungen stimmen. Tun sie. Der Betreiber wird sofort festgenommen, der Laden geschlossen, alles KiPo Material kommt zur Polizei. Diese versucht jetzt, die Kinder auf den Bildern zu finden, soweit dies irgend möglich ist. Das Ziel: Die Kinder vor weiterem Missbrauch bewahren und ihnen bei der Verarbeitung des Traumas zu helfen. Und natürlich die Täter dingfest zu machen und zu bestrafen. So sollte es doch sein, oder?
    Die: Ja klar, genau darum geht’s doch!
    Du: Jetzt wirst du lachen, genau das fordern die Gegner der Internetsperren. Und für dieses Vorgehen haben wir bereits alle notwendigen Gesetze. Lass mich am gleichen Beispiel erklären, wie das neue Gesetz funktionieren soll:
    2) Die Geschichte fängt genauso an wie eben: Kleiner Laden, Anzeige, die Polizei guckt nach. Sie nimmt jetzt aber den Betreiber nicht fest, informiert den Hausbesitzer nicht, was er da für einen furchtbaren Mieter hat, schließt den Laden nicht und läßt die ekelhaften Pornos einfach im Regal. Nachdem sie inkognito den Laden überprüft hat, machen die Beamten beim Rausgehen heimlich das Türschloß der Ladentür kaputt, so dass diese nicht mehr aufgeht. Fertig! Dann bringen sie am Haus gegenüber eine Kamera an, die immer die Tür filmt. Und wenn jemand versucht, diese zu öffnen um den Laden zu betreten, dann ermittelt sie gegen den. Weil sie dieses Vorgehen aber öffentlich bekannt gemacht hat, wissen alle Stammkunden des Ladens Bescheid. Die gehen jetzt alle durch den Lieferanteneingang in den Laden. Da hängt keine Kamera und das Schloß ist auch nicht kaputt. Das Business geht weiter.
    Mal ehrlich, ist dieses Vorgehen bescheuert? Den Kindern bringt es nichts, die wirklichen Verbrecher werden nicht bestraft, die wirklichen Konsumenten wissen wo der Lieferanteneingang ist. Was bleibt ist dass die Polizei manchmal jemand auf die Pelle rückt, der nur nach der Uhrzeit fragen wollte im Laden.
    Die: Ja, aber es ist eben kein echter Laden sondern im Internet, da geht das ja nicht mit reingehen und festnehmen.
    Du: Doch, das geht schon, und die Banken machen das jeden Tag vor. Die haben nämlich auch Ärger mit Verbrecher-Seiten aus der ganzen Welt. Da machen Leute Seiten auf, die vorspiegeln die offizielle Internetseite der Bank zu sein. So wollen sie den Kunden Geld aus der Tasche ziehen. Die Banken gehen dagegen genauso vor wie die Polizei im ersten Beispiel: Reingehen, den Vermieter auffordern den Laden in seinem Haus sofort zu schließen, polizeiliche Ermittlungen gegen Betreiber des Ladens. Das geht meist innerhalb 24 Stunden, dann ist der Laden dicht. Egal ob er in Bayern oder der Mongolei oder in Florida stand.
    Die: Warum machen die das dann nicht so bei der KiPo? Das versteh ich nicht?
    Du: Halt dich gut fest, jetzt kommt die offizielle Erklärung des Bundeskriminalamts warum die nicht wie die Banken einfach kurzen Prozeß machen: Weil der Dienstweg eingehalten werden muss und Behörden halt langsamer arbeiten. Und weil es so lange dauert, bis sie einen Laden schließen können (wegen dem Dienstweg!) und auch weil sie glauben, dass ein Vermieter im Ausland vielleicht den Laden nicht zumacht wenn sie ihn auffordern, ja darum wollen sie erstmal nur die Türschlösser kaputt machen, ist ja besser als nichts, oder?
    Die: Das kann ich echt nicht glauben, das kann nicht stimmen!
    Du: Es ist unglaublich, aber es stimmt. Wenn du mal etwas mehr Zeit hast, dann erklär ich dir gern, was da noch für ein Rattenschwanz an Unglaublichkeiten an diesem Gesetz hängt. Aber dass es keinem Kind hilft. Es ist kein Wunder, dass sich seriöse Vereine gegen den Mißbrauch von Kindern und auch Vereinigungen von Mißbrauchsopfern gegen dieses Sperren aussprechen.

    Wenn es aber den Kindern nicht hilft, den Verbrechern nicht schadet, was soll das Ganze denn dann? Und an der Stelle wird es richtig gruselig. Es geht nicht um die Kinder, es ging nie um die Kinder, es geht um irgendetwas anderes. Es geht darum, Türschlösser im Internet kaputtmachen zu dürfen ohne dass ein Richter das anordnet, ohne das ein Staatsanwalt Anklage erhebt, einfach so, weil die Polizei oder ein Politiker findet dass etwas Schlimmes hinter der Tür ist. Das taugt nicht zur Verbrechensbekämpfung, aber es taugt dazu, unliebsame Meldungen und Meinungen wegzusperren. Deshalb befürchten viele, die sich mit der Sache ausführlich befasst haben, dass es um Zensur geht. Und die ist laut unserem Grundgesetz verboten.

  44. von NIGHTLINE » Blog Archive » Familientreffenerprobte Argumentation

    [...] readsalot hat sich die Mühe gemacht, einige Argumente in Form eines Gesprächsprotokolls zusammenzutragen, die dazu dienen können, auch Menschen1.0 über die demokratiegefährdenden Ideen der [...]

  45. von Thomas

    vdL ist meines erachtens selbst Kinderschänderin. Sie missbraucht ihre eigenen Kinder für ihre politischen Zwecke. Sie führt sie der Presse vor (auch nicht gerade kindergerechtes Verhalten der Presse). Sie sind im Fernsehen, in Zeitschriften, werden abgelichtet und gefilmt wie blöd (alles Unterstützer von Kindesmissbrauch; ausserdem wie werden die Urheberrechte der Kinder an den Fotos und Filmen gehandhabt? Bekommen sie wenigstens einen anständigen Obulus?).

    Das sind kleine Kinder, die haben keine Ahnung von dem was um sie herum geschieht. Jetzt stellt euch vor, das würde jahrelang erstmal so weiter gehen. Die Kinder gewöhnen sich daran (merkt euch diese Hypothese). Jetzt wird vdL abgesägt (hoffentlich früher als zu spät) und ist für die Presse plötzlich nicht mehr von Interesse. Die Kinder wollen aber weiterhin die gewohnte Aufmerksamkeit – und plötzlich entwickeln sich daraus neue “Paris Hiltons”, mit allen Nachteilen für die Schratzen und die Presse stürzt sich wieder auf sie.
    Ist das kindgerecht?
    Muss man da nicht das Jugendamt einschalten?

    So, Weiterführung obiger Hypothese – jetzt stülpt mal diese Vorgehensweise über auf echte Kinderschänder. Meistens sind es Menschen die selber eine schlechte Kindheit hatten und entsprechend oft stellt sich heraus sind sie von ihren Eltern oder Verwandten oder nahen Bekannten missbraucht worden. Dieser Missbrauch den begehen sie nun selber, weil sie es so “gelernt” haben. ihr Verhältnis zur Sexualität wurde nicht “korrekt” oder “natürlich” (nennt es wie ihr wollt) ausgebildet. Falsches “Vor-”leben führt dazu dass man falsch nachmacht.
    Dies ist sicherlich keine psychologisch ganz korrekte Analyse und wird auch nicht auf alle Fälle zutreffen, aber es trifft im Großen und Ganzen den Kern.
    Dieses falsche Lernen das zu falschem Verhalten führt muss unterbrochen werden.
    DAS ist was ich von unserer Familienministerin als Verantwortliche sehen möchte – dass sie Maßnahmen einleitet die solche Ketten hilft zu unterbrechen….
    DAS wäre Kinderschutz, und sie kann bei sich selbst gleich anfangen, nämlich ihre Kinder aus der Presse fernhalten. Hat Schröder doch auch gemacht und hat es strikt durchgesetzt. Aber auch andere Maßnahmen wären wichtig – Perspektiven für den Beruf, Freude am Leben, nicht ständig Druck, dass man den Anforderungen der Anderen nicht gerecht wird, Schule soll Spaß machen, Eltern die diesen “Beruf” ernst nehmen bzw. beigebracht bekommen wie es überhaupt ist Verantwortung für neues Leben zu übernehmen usw usf…. es gibt Massenweise Sachen die man verbessern kann. Dann würden vielleicht Amokläufe auch gleich reduziert.

    Aber stattdessen Polemik und populistisches Gehabe ohne Sinn und Verstand. Aber dort wo kein Verstand ist bzw…. hat diese Frau eine glückliche Kindheit gehabt?

  46. von Holydwarf

    Zitat readsalot: ” Diese versucht jetzt, die Kinder auf den Bildern zu finden, soweit dies irgend möglich ist. Das Ziel: Die Kinder vor weiterem Missbrauch bewahren und ihnen bei der Verarbeitung des Traumas zu helfen. Und natürlich die Täter dingfest zu machen und zu bestrafen. So sollte es doch sein, oder?”

    Da ist ein Denkfehler drin. Das Material was in diesem Laden verkauft wird, ist wie man von vielen Seiten hört schon ziemlich lang im Umlauf. Die Kinder sind ausgewachsen und manche Täter vielleicht schon gestorben. Die Idee die ich hinter diesem Gesetz vermute, ist die heutigen Kipo-User zu beobachten und Kinder in deren Umfeld gegen Übergriffe zu schützen Irgendwann soll angeblich das Kucken von Bildern nicht mehr zur Befriedigung reichen und dann wird der erste eigene sexuelle Kontakt zu Kindern erfolgen. So die Annahme, die wir glaub nicht vom Tisch wischen können.

    Allerdings käme hier das Gegenargumente des Leakens der BKA-Liste zum Tragen: Die Anfixphase würde dadurch noch beschleunigt, da Kipo-User schneller gesättigt wären und vom Kucker zum Täter würden.

  47. von dasulli

    @Dennis Argumente nützen nichts mehr, die Frau ist einfach Beratungsresident.

    Es geht nicht um Argumente, es geht um Macht.
    Das ist keine Diskussion, sondern ein Machtkampf.

    Sie will ihre Zensurgesetze für ihre Lobby durchsetzen, gegen uns, dazu nutzt sie JEDES Mittel.
    Wichtig für die politische Kaste ist das sie es schafft, denn das schafft Frust und der Druck der “Straße” wird schwächer (nützt ja doch nichts …).

  48. von Peter

    @gast:

    Wenn Du mit Leuten sprichst, die mit dem Thema noch nicht groß in Berührung gekommen sind oder nur die Darstellung von Frau von der Leyen kennen, würde ich folgendermaßen argumentieren:

    1. Erklären, dass es wichtiger ist zu löschen statt zu sperren und aufzeigen, dass dies (bereits jetzt) möglich ist (vgl. AK-Zensur, carechild usw.)

    2. Erklären, dass es praktisch kein Land gibt, in dem KiPo nicht geächtet wird
    (vielleicht von der Leyens Indien-Faux Pas erwähnen).

    3. Erklären, dass die Sperren nicht wirken können, da Leute, die KiPo konsumieren wollen, genügend Umgehungsmöglichkeiten kennen.

    4. Auf Mogis (http://mogis.wordpress.com/) hinweisen! Wenn man jemanden sagt, dass es einen Verein von »Missbrauchsopfern gegen Internetsperren« gibt, sollte das schon einen Eindruck hinterlassen.

    5. Die Petition sollte auch nicht unerwähnt bleiben. 134.000 Menschen sind schon eine Menge und wenn man selbst zu den Mitzeichnern gehört und das erwähnt, entkräftet das die »Das sind doch alles Internet-Geeks«-Meinung des Gegenübers recht gut, da er jetzt einen der Mitzeichner persönlich kennt.

    6. Wenn Dir dann noch zugehört wird, kann man auf die ganzen anderen Sachen eingehen, z.B. dass mit dem Gesetz die Gewaltenteilung aufgehoben wird! Dass die Listen von niemandem einsehbar und kontrollierbar sind! Dass es keine richterliche Kontrolle gibt! Dass die ganzen Meinungen der Spezialisten ignoriert wurden. Dass das Gesetz in dieser kurzen Zeit durchgeboxt wurde. Dass falsche Zahlen genutzt wurden. Dass die Kriminalstatistik 2009 ignoriert wurde. Dass die Länder und nicht der Bund zuständig ist. Das der finnische Polizeichef selbst gesagt hat, dass die Sperren nichts bringen. usw. usf.

    Und Wichtig:
    Nicht das Thema »Zensur« erwähnen. Auch wenn es ziemlich sicher darauf hinauslaufen wird (siehe andere Länder) ist es ja bisher »nur« eine Befürchtung und klingt auch irgendwie merkwürdig, denn wenn die eine Seite sagt: »Wir wollen KiPo blocken« und die andere Seite sagt »Das ist Zensur« dann klingt das so, als wollte man das Zeug konsumieren und der Staat wolle einen daran hindern. Und dann darf man erst mal genau erklären, was es eigentlich wirklich mit dieser Aussage auf sich hat und wo die Sperr-Reise wohl hingehen wird.

  49. von BLOG.rohrmann.com » Blog Archive » Zensursular

    [...] http://blogs.hr-online.de/nightline/2009/08/18/finde-die-gefahrlichere-witzfigur/ [...]

  50. von dot tilde dot

    äh, ich hab’ sie gefunden, die witzfigur! ganz rechts!

    (scnr)

    und zu peters “wichtig”: ich habe schon öfter mit ungefähr der folgenden formulierung erfolg gehabt:

    präventiv gegen solche inhalte vorzugehen erfordert eingriffe in das system internet, die einen demokratischen staat ad absurdum führen. maßnahmen, die im system internet nicht den gesicherten erfolg bringen können, zerstören dann die wichtigsten grundlagen unserer strafgesetzgebung.

    und dass ich gerne mehr ins detail gehen würde, aber verständnis dafür habe, dass der fundierte einblick in moderne technik die meisten menschen schnell ermüden kann. um das problem zu lösen kommt man aber um die mühe nicht herum – das gebietet schon die grausamkeit der taten.

    polemiker könnten dann zum besenstiel greifen – aber lassen wir das.

    .~.

    p.s.: edit – ach so, es ging um eine _gefährliche_ witzfigur. dann würde ich gerne jemanden anrufen. wann ist wieder nightline?

  51. von readsalot

    @holgi: ooops, vielen dank für die Blumen

    @Holydwarf: Kein Denkfehler. Der sicherste Weg mit seiner Argumentation zu scheitern, ist sich in Details und Nebenkriegsschauplätzen zu verlieren. Das klingt jetzt hart und wie unaufrichtige Trickserei, aber stimmt leider. Im Detail-Dschungel bist du immer angreifbar.
    Es ging hier darum, Offlinern die Lage zu erklären, nicht eine Seminararbeit zum Thema zu verfassen. KiPo Details haben da nichts zu suchen. Sonst diskutierst du nämlich über KiPo und die psychologische Befindlichkeit der User und nicht länger über die Netzsperren und warum diese a) nichts bringen und b) gefährlich sind.

  52. von jo

    Was nützen Sperren, wenn jeder, der sie umgehen will, sie umgehen kann?Vielleicht wurde das ja gemeint, als davon gesprochen wurde, dass es “technisch nicht möglich ist”?

    @Jessika: Vorsicht, so einfach ist es nicht (Frau von der Leyen weiß das aber auch).

    Richtig ist, dass sich Sperren, die auf der Manipulation von DNS-Einträgen (”gefälschte Telefonbucheinträge”) beim Provider basieren, (noch) trivial umgehen lassen.

    Richtig ist auch, dass (Web-)Sperren ein recht untaugliches Mittel gegen Kinderpornographie sind, da a) Kinderpornographie im Wesentlichen über andere Kanäle verbreitet wird, b) die Inhalte im Netz bleiben und c) Täter aktiv vorgewarnt werden.

    Richtig ist aber auch, dass DNS-Sperren durchaus geeignet sind, Dinge auszublenden, bei denen man keine Manipulation vermuten würde. Vgl. http://odem.org/insert_coin/ – Also zum Beispiel missliebige Meinungen.

    Richtig ist zudem, dass die zur Zeit diskutierte Filterung auf Basis gefälschter Telefonbucheinträge nur der Einstieg in eine weit komplexere Filterarchitektur darstellt, die man über die “Kinderpornokeule” den Menschen schmackhaft macht.

    Richtig ist ferner, dass es tatsächlich keine technische Möglichkeit gibt, Inhalte im Netz komplett zu blockieren. Dazu müsste man in letzter Konsquenz _jedes_ Datenpakete analysieren (ist geplant, Stichtwort: DPI) und Verschlüsselung verbieten (oder soweit kompromittieren, dass man mitlesen kann …). Ja, dann könnte man das Netz gleich abschaffen und wieder Brieftauben züchten.

    Du siehst, aus vdL’s Sicht macht die Argumentation durchaus Sinn.

  53. von elementarteile » Blog Archiv » Die demokratische Käsetheke

    [...] Und ja sie sind Witzfiguren, aber gefährliche. [...]

  54. von Skeith

    Also ich hab grad gelesen das Zensur garnicht wirklich geht!? Auf DNS Ebene wie geplant ist es sicher ineffektiv, aber es gibt da auch noch zwei andre Varianten.
    Ich bin da leider nicht so fit, aber so wie ich das verstanden habe kann man mit deep packet inspection auch den Leuten ein Zensurriegel vorschieben, die nen Proxy oder anonymisierungssoftware benutzen oO
    Nebenbei bemerkt, Ziercke hat grade verlauten lassen, dass das umgehn von Internet-Sperren, also der Zensur, strafbar ist ;) http://www.heise.de/newsticker/BKA-Chef-Umgehen-von-Kinderporno-Sperren-ist-strafbar–/meldung/143716

    Kann es sein dass grade unser Familienministerin und unser BKA-Chef darum wetteifern wer “kompetenter” ist?

  55. von antitrust

    http://wikileaks.org/wiki/Einblicke_in_die_Kinderpornoszene

    der 4te Abschnitt ( DIE HEUTIGE TECHNOLOGIE ) sagt mir das weder DNS Umleitungen oder deep packet inspection auch nur annähernd einen Sinn machen um dagegen vorzugehen.

  56. von Und noch ein Zensursula-Vergleich « Guardian of the Blind

    [...] Sehr schön dazu auch der Post im Nightline Blog: Finde die gefährlichere Witzfigur [...]

  57. von Phil

    Stand hier etwa bis vor kurzem ein Pro-NPD-Beitrag?? Da fehlen mir ja echt die Worte.

    Die NPD ist eindeutig verfassungsfeindlich (oder warum steht sie sonst kurz vor einem Verbot?) und dagegen MUSS sich jeder wehren.

    Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass die Öffentlich-Rechtlichen in der Sache NPD anders als Holgi ‘ticken’ und die NPD gutheißen. Ob sie das auch öffentlich kundtun, sei dahingestellt.

    Ich zahle und unterstütze gerne eine Sendung wie die Nightline über die GEZ. Tausendmal lieber als irgendwelche André Rieu-Galas

  58. von Marc Redmann (mrspuck) 's status on Thursday, 20-Aug-09 10:27:23 UTC - Identi.ca

    [...] http://blogs.hr-online.de/nightline/2009/08/18/finde-die-gefahrlichere-witzfigur/ [...]

  59. von Mondkalb

    Die rhetorischen Mittelsdfgawer.gkajwwerölsdfkghawerlkuy x

  60. von ForenNews.de » Ablenkung muß sein

    [...] das zum vorläufigen Ende, eben wieder und immer wieder nicht nur inhaltliche, sondern auch Kritik an der Form. Immerhin scheint die ‘Community’ hier auch zu mehr Selbstreflexion fähig zu sein als [...]

  61. von links for 2009-08-20 « Nur mein Standpunkt

    [...] NIGHTLINE » Blog Archive » Finde die gefährlichere Witzfigur Holgi! (tags: satyre) [...]

  62. von Mondkalb

    Ja und das Thema, wo war es doch gleich. Kipo ist ein schweres Verbrechen und gefasste Täter werden im Knast Dreck fressen, das ist hoffentlich klar. Und die Würstchen, die das Produkt gucken wollen, versorgen uns bald mit staatlicher Zensur für alle. Unterste Schublade.

    Es ist egal, was diese Politiker im einzelnen davon verstehen. Ob das nun Browser oder Datengucker heißt, ist einem Verwalter ziemlich wurscht – solange keine Einflussnahme darauf stattfinden kann. Denen geht es um Machterhalt.

    Die Rhetorik ist geradezu legendär. Dass eine Ministerin im Wahlkampf einen derartig lächerlich strengen Ton wählt, welcher dem Thema bei derartiger Betonung jegliche Gegenwart nimmt, weil es irgendwann grauenhaft faschistoid wird…

    Sie hat einfach den Lippenpflegestift daheim vergessen, unverantwortlich in so einer Position.

  63. von Max S.

    Also….Ich kann dazu nur sagen: man kann garnicht so viel fressen wie man kotzen könnte, wenn man sich das anschaut.

    Gruß Max

  64. von Lumperladen » Blog Archiv » Die beste Erklärung, wie das so gehen soll

    [...] hat sich die Mühe gemacht, einige Argumente in Form eines Gesprächsprotokolls zusammenzutragen und in die Kommentare zu schreiben, die dazu dienen können, auch Menschen1.0 über die [...]

  65. von War nicht so gemeint …?!? » Rechtsanwalt Markus Kompa - Blog zum Medienrecht

    [...] Peinlichkeit, welche der aktuelle Wahlkampf bietet, wird hier treffend kommentiert. Ich bleibe dabei: Dieses Mal gibt es für Netzbürger keine Alternative zur [...]

  66. von Die Krise war lange vorher bekannt

    Die Krise war lange vorher bekannt – siehe:

    http://www.capital.de/politik/100023953.html

  67. von Familientreffenerprobte Argumentation zur Zensursula Debatte – roblog

    [...] deswegen möchte ich Euch den folgenden Artikel ans Herz legen, den ein gewisser readsalot im hr-online blog gepostet hat. Dort beschreibt er einen fiktiven Dialog im Familienkreis zu obigem Thema den ich [...]

  68. von Daniel

    Da kann einem doch nur schlecht werden.

    Alle die das genauso scheiße finden wie ich, sind natürlich herzlich eingalden am 12.9. in Berlin mitzudemonstrieren. http://www.FreiheitstattAngst.de
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  69. von Schattenweber » Die Ursula und das große Leyden

    [...] den man zu derartigem verbalen Unrat fassen kann ist … irgend ein Vergleich zu … Rednernaturen mit Führungsanspruch. Danach ist man vielleicht schockiert, dass man sich im Kopf zu einem [...]