- Der Kotau einer Behörde
Wir erinnern uns an die unruhige Zeit, als einige SchĂŒler in der Zeitschrift Q-rage kritische Anmerkungen zu fundamentalen Evangelikalen machten. Das Geschrei derselben noch im Ohr, knickte der PrĂ€sident der Bundeszentrale fĂŒr Politische Bildung ganz schnell ein. Die Fundis forderten Wiedergutmachung, hier ist sie, verbal, mit einem tiefen Kotau einer Behörde vor religiösen Fundamentalisten, einem sĂ€kularen Staat unwĂŒrdig.
- Der Grundfehler ist die pro-israelische Schlagseite
Kommentar zur Nahost-Politik von Carsten KĂŒhntopp, ARD-Hörfunkstudio Amman
- Ach, du SĂŒndige
Seit zwei Jahrtausenden dient Babylon als ProjektionsflĂ€che fĂŒr Aufstieg und Fall eines Weltreichs. Mythos und RealitĂ€t vermischen sich dabei bis heute.
- Arm gleich asozial und arbeitsscheu
Die ostdeutsche Zeitschrift “telegraph” erinnert an die Verfolgung von armen Menschen durch die Nazis in der “Aktion Arbeitsscheu”. Die Autoren setzen sich dafĂŒr ein, dass fĂŒr die Opfer endlich ein Gedenkort eingerichtet wird
- Sprechen wir von âMachtâ
Die Beherrschung der Begriffe ist ein wichtiges Anliegen der Ideologen, namentlich der des Neoliberalismus.
- Die Freiheit und ihre vielen neuen Freunde
Der professionelle Meinungsmacher Hans Hermann Tiedje ist beileibe nicht der einzige, der sich dieser Tage öffentlich zur Rettung der neoliberalen AusprĂ€gung der âMarktwirtschaftâ einlĂ€Ăt und dabei hemmungslos auf der âFreiheitsorgelâ in die Tasten haut.
- Die Masern kommen zurĂŒck
Bis 2010 soll die ansteckende Erkrankung in Europa verschwunden sein, doch es wird zu wenig geimpft. Experten warnen, dass darunter auch EntwicklungslÀnder leiden werden
- Sozialwissenschaftliche Studien zur Finanzkrise
Die aktuelle Ausgabe der deutschen Publikationsreihe “Recherche Spezial” bĂŒndelt die sozialwissenschaftliche Literatur, die sich mit den Ursachen und den Folgen der globalen Finanzkrise beschĂ€ftigt.
- Der Russe lĂŒgt!
Man kennt es bereits aus dem Georgien-Krieg. Wenn es zwei unterschiedliche Versionen von einem Ereignis gibt und eine davon aus Russland stammt, wird in einigen PressehÀusern die russische Version als falsch, die gegenteilige Version als korrekt dargestellt. Warum sollte dies im Gasstreit anders sein?
- DrauĂen vor dem Krieg
Israel sperrt auslÀndische Journalisten noch immer aus dem Gazastreifen aus. Damit missachtet die Armee eine Entscheidung des Obersten Gerichtshofs. Dementsprechend schlecht ist Israels Presse
- Wer serviert denn Fertigsuppe in einer Terrine?
[Der] traditionsreiche Porzellanhersteller [konnte] die Kluft nicht ĂŒberbrĂŒcken zwischen exklusiver Ware fĂŒr einen Lebensstil, wie ihn nur die Wenigsten noch pflegen, und den von der Wegwerfgesellschaft bevorzugten Alltagsprodukten, die den formloseren Sitten der Zeit eher entsprechen.
- Kleine Gaza-Linksammlung bei Fefe
Dieser Beitrag wurde am
Mittwoch, 07. Januar 2009 um 19:01 Uhr von Holgi verfasst.
Donnerstag, 08. Januar 2009 | 00:28 Uhr
Die Gaza-Linksammlung bei Fefe finde ich ziemlich ausgewogen. Und auch die netten Kommentare sind völlig frei von Vorurteilen. Danke!
Donnerstag, 08. Januar 2009 | 01:40 Uhr
Ich bezweifle, dass Dein Kommentar hier auch stehen wĂŒrde, wenn Fefe irgendeinem anderen Land auf dieselbe Weise ans Bein pinkeln wĂŒrde.
Ich wĂŒrde Dir gerne glauben können, dass es Dir tatsĂ€chlich um Ausgewogenheit und Vorurteilsfreiheit geht. Kann ich aber nicht. Ich glaube, Du kannst es einfach nur prinzipiell nicht ab, wenn einer Israel ans Bein pinkelt.
So war ich frĂŒher nĂ€mlich auch und genauso hĂ€tte ich damals vermutlich auch reagiert.
Donnerstag, 08. Januar 2009 | 14:48 Uhr
Was mich an Israel aufregt ist diese Sonderstellung. Wenn Iran Raketen auf Irakische KrankenhĂ€user schiesst, wĂŒrden dort jetzt deutsche Tornados rumfliegen und die Welt wĂŒrde die taten verabscheuen.
Der Holocaust war eine der schlimmsten Taten der Weltgeschichte, keine Frage, aber das Leid, das den Juden zugefĂŒgt wurde sollte niemals als politisches Mittel eingesetzt werden.
Donnerstag, 08. Januar 2009 | 15:35 Uhr
Bleib bitte bei der Sache. Der Holocaust hat hier nix zu suchen. Es geht um Gaza.
Ausserdem ist die mutmaĂliche Sonderstellung Israels nichts, was einen an Israel aufregen sollte, sondern – wenn ĂŒberhaupt – an denjenigen, die Israel diese Sonderstellung einrĂ€umen.
Donnerstag, 08. Januar 2009 | 21:42 Uhr
Hmm, ja, du hast Recht, war dumm von mir.