Sendung vom 16. November 2010

Jeden Tag machen wir Sachen. Manche freiwillig, manche widerwillig und manche nur, wenn wir zu ihnen gezwungen werden. Katzen essen oder Steuererklärung beispielsweise. (da fällt mir ein…)

Ihr seid heute eingeladen, anzurufen und von den Dingen zu berichten, zu denen man euch regelmäßig zwingen muss, weil sie ansonsten unerledigt blieben – und von den Dingen, die ihr nur erledigen würdet, wenn man euch dazu zwänge. Und wie sieht der Zwang eigentlich jeweils aus? Und wer übt ihn aus? Wer darf ihn überhaupt ausüben? Mutti? Der Chef? Die Polizei? Die Prügelzei? Die da oben? Oder seid ihr frei von Zwängen?



MONTAG: Ich könnt heulen!

Ich will ehrlich sein: Die Formel 1 interessiert mich in etwa so sehr, wie die Farbe von Mutter Beimers Thrombosestrümpfen.

Was mich aber dennoch schwer beeindruckt, ist der Triumph von Sebastian Vettel!
Der Typ ist 23 Jahre jung und mal eben so der jüngste Formel-1-Weltmeister aller Zeiten!

„Reschpekt!“ wie Thomas Gottschalk sagen würde.

Kein Wunder also, dass Vettel bei der Siegerehrung Freudentränen vergossen hat.
Wie schön, jemanden so glücklich zu sehen. Wie schön, dass er in diesem Moment nicht den coolen Macker raushängen lassen wollte.

Er selbst sagt: „Ich bin keiner, der seine Gefühle versteckt. So bin ich auch nicht erzogen worden. Ich bin Rennfahrer, kein Schauspieler. Wer sich verstellt, seine Gefühle nicht zulässt, der wird auf Sicht damit keinen Erfolg haben.“

Plump gefragt:

Wann habt Ihr das letzte Mal vor Glück geheult?

Was war in Eurem Leben so erfreulich, dass Ihr es kaum fassen konntet?

Lasst uns zusammen vor Glück heulen!
Ab 23:04 Uhr Taschentücher bereithalten.

Bis später,
JUK



Atom-Nachschlag

Ich hatte völlig vergessen, während der Sendung darauf hinzuweisen, dass es einen äusserst spannenden Interview-Podcast zum Thema gibt. Der Einfachheit halber klaue ich den kompletten Ankündigungstext.

Der Physiker Dr. Sebastian Pflugbeil berichtet in dieser Folge der Elementarfragen, als einer der wenigen Menschen, die den Sarkophag um den explodierten Reaktorblock von Tschernobyl von innen inspiziert haben, unter anderem von seinen Erkenntnissen bezüglich des schweren Unfalls, der sich am 26. April 1986 in dem ukrainischen Kernkraftwerk ereignete.

Dr. Pflugbeil war als Bürgerrechtler, als Mitglied des sogenannten Runden Tisches und als Mitbegründer des Neuen Forums in der DDR eine der wesentlichen Schlüsselfiguren im Prozess der Wiedervereinigung der BRD. 1990 war er Minister ohne festen Geschäftsbereich in der letzten DDR-Regierung unter Hans Modrow.

Pflugbeil lebt in Berlin und ist heute Präsident der Gesellschaft für Strahlenschutz e.V. (GFS) und Vorsitzender des Vereins Kinder von Tschernobyl.

Zu den Elementarfragen (Download dort)



DONNERSTAG: Meine Stadt ist scheißer

Liebe Lateliner,

nachdem die Einführung des Geilometers in der vergangenen Woche so knallermäßig ankam, wollen wir es mit dem Ranking in der heutigen Sendung mal so richtig übertreiben. Wir suchen heute Nacht ab 23.04 Uhr (auf Eurem Lieblingssender) Deutschlands schlimmste Stadt. Unser Thema: „Meine Stadt ist scheißer!“ Klar, gibt es in Deutschland viele schöne Ecken, viele Dinge die, dank deutscher Gründlichkeit – Schrägstrich – Ingenieurskunst hervorragend funktioneren. Dennoch gibt es doch so herrlich viele Sachen, über die man sich aufregen kann. Die Bahntrasse durchs Wohngebiet, die zu schmalen Fahrradwege, keine KITA-Plätze, unfähige Lokalpolitiker oder einfach nur kolossal hässliche Sechzigerjahrebauten: Wieso ist Eure Stadt scheißer als andere? Und wieso liebt Ihr sie trotzdem irgendwie?

Am Ende der Show haben wir dann hoffentlich die ewige Tabelle der schlimmen Städte.

Ja?

Ja!

Jan



Scheisse, ich bin betrogen worden!

Als ob Dir einer das Herz herausholt aber mit einem stumpfen Gegenstand, einem Löffel etwa, so fühlt es sich nach Aussagen Betroffener an, wenn man betrogen wird.
bekanntlich kommt und geht die Liebe ja von einem zum anderen und sie ist ein seltsames Spiel und da sollte es einen nicht zu sehr Überraschen, wenn man betrogen wird und doch erlebt fast jeder Betrogene diese spezielle Situation als sein persönliches Stuttgart 21, wie sehr man sich auch anstrengt, man kann irgendwie nichts dagegen tun.
Heute ab 23.04 gehts um eure Geschichten zu Thema.
mit Caro (auch schon mal betrogen worden, körperliche Schmerzen gehabt) in der Lateline



Sendung vom 9. November 2010

Ich fahre jetzt nach Biblis, kuck mir das Atomkraftwerk an und Stelle euch dann später die Frage:

Atomkraft: „Nein!“ oder „Danke!“?

Und wüsste gerne, warum ihr der jeweiligen Meinung seid.



MONTAG: Musik ist Trumpf!

Was ich immer schon mal wissen wollte:

Können sich Menschen mit sehr unterschiedlichen Musikgeschmäckern ineinander verlieben?
Wenn also die Frau PUR dufte findet und der Mann UNHEILIG? Okay, schlechtes Beispiel…das ist ja gar nicht so unterschiedlich. 😉

Aber im Ernst:

Wie wichtig ist Musik in Eurem Leben?
Könntet Ihr auch ohne Musik glücklich werden?
Gibt es Songs, die Euch Kraft geben oder Kraft rauben?
Gibt es gute und schlechte Musik oder ist erlaubt, was gefällt?

Lasst uns über Musik reden…ausgerechnet in einer der wenigen Radioshows, die nahezu ohne Musik auskommt.
Verrückte Welt, diese LateLine-Welt!

Bis später,
JUK



DONNERSTAG: Zukunft

Liebe Laties,

am Wochenende fahre ich nach Gorleben zum Demonstranten verprügeln. Schöne Gelegenheit sich mal zu überlegen, wie das eigentlich alles so aussehen wird. In der: „Zukunft“ oder „Wie unsere Urenkel leben…“ Das sind die Themen heute Nacht ab 23.04 Uhr.

Zukunft“ oder „Wie unsere Urenkel leben…“
Rentensystem, Atommüll, Reformstau. Wir schieben unseren Urenkeln die Probleme zu. Und wie wird deren Welt dann aussehen? Ich möchte mit Euch über die Zukunft spekulieren. Horrorszenarien entwerfen oder beruhigende Visionen entwickeln.

Alles klar? Geil. Dann bis nachher.

Euer, Böhmi



Ja, ja; nein, nein (Jak. 5,12)

Le Show plus cool ist heute natürlich mit Caro (ich schreibe hier nur den Beitrag! Holgi)

Wann seid Ihr, sind wir alle einfach zu höflich und lassen Dinge mit uns machen, die wir eigentlich gar nicht wollen?
Zum Beispiel: immer wieder eine Stunde lang mit der Tante telefonieren, obwohl gar keine Zeit ist. Immer wieder Geld oder Zigaretten verleihen, ohne je etwas wieder zu bekommen. Oder Leute sich vordrängeln lassen, obwohl man schon recht lange wartet. Also mit anderen Worten:

Wo sind wir/seid Ihr zu höflich… und wann ist es an der Zeit NEIN zu sagen?



Sendung vom 2. November 2010

Alles böse da draußen! Die Welt ist schlecht: Terrorbomben, Anschläge, Krieg in Afghanistan etc. Dazu Tsunamis, Vulkane, große Löcher in der Erde. Kann man das Böse ausblenden? Heute wollen wir aber nur gute Nachrichten hören. Was ist Euch Schönes, Gutes in der letzten Zeit passiert?

„Diskutiert mit einem Mann, der sowohl das Böse wie auch alles Gute in sich vereint: Holger Klein.“ (Kollegenzitat)


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