Wenn ihr noch einen Tag hättet…

Stellt euch vor, ihr hättet nur noch 24 Stunden zu leben. Wie würdet ihr diese Zeit verbringen? Wen treffen? Nochmal die besten Freunde versammeln oder allein am See sitzen? Frieden mit einem Feind machen? Erzählt es Kathrin Thüring heute in der Late Line ab 23:04 Uhr!

ich wurde mir viel volgen der letline anhören bevor ich unter der erde wer bei 24 stundenIch würde meine Liebe noch einmal innig umarmen u küssen!
Sonst würde ich nichts besonderes tun, da ich an „sowas wie Tod“ nicht glaube!
Nach meiner Ansicht leben wir ewig, darum ist der „Tod“ für mich nichts erschreckenes!
Ich würde mich eher freuen, meine Verwandten u Freunde wieder zu treffen (auf einer anderen Ebene)

Meine bescheidene Sicht!
LG Micha-elich würde mir gar keine gedanken darüber machen. wer kann einem schon sagen, dass man noch exakt 24 stunden zu leben hat? da hat man selber ja wohl auch noch ein kleines wörtchen mitzureden. der eigene wille macht sehr viel aus. ich kenne zwei menschen, die von eine nur noch befristete lebensdauer bescheinigt bekommen haben und demnach heute schon tot wären. tatsache ist, dass beide noch leben. der einen geht es sogar bestens. es lohnt sich nicht, darüber nachzudenken, was im fall des falles wäre. selbst wenn ich es erfahren würde, würde ich es nicht kampflos hinnehmen, und resignierend meinen letzten tag mit schönem verbringen, sondern für einen weiteren tag kämpfen. dann weiß ich wenigstens, dass ich es versucht habe und nicht kampflos aus dem leben geschieden bin.Das kann man sich doch nicht vorstellen,
alle diese Fragen sind total akademisch…beliebt, oft gestellt, aber mit der Realität haben sich nichts zu tun. Sollte es tatsächlich passieren, würde man durch Angst paralysiert, um etwas genießen zu können…das Reizvolle besteht darin, dass man keine Ahnung hat, wie viel Zeit noch bleibt.die Antwort, dass man sofort sein ganzes Geld ausgeben würde finde ich echt lächerlich…gerade dann würde man eigentlich merken, dass Geld in dem Moment das nebensächlichste ist was es gibt…

ich würde mich von all meinen Lieben verabschieden und einen schönen Abend mit ihnen verbringen.ch würd mich freuen, dann ein paar telefonate führen, mich von allen verabschieden, dann ein bisschen darüber nachdenken, was mich im jenseits erwartet ( weil wenn der Tod nicht unmittelbar bevor steht ist der gedanke an was danach kommt sehr schwer bis gar nicht machbar.versuchts mal, spätestens wenn ihr zur ersten schlechten Vision kommt, werdet ihr den Gedanken beiseiteschieben, ob ihrs wollt oder nicht)

dann würd ich mich nochmal richtig volllaufen lassen, und dann meinem Ende freudig entgegensehen.

PS: und den den ganzen tag Eminem hören, und natürlich allein sein. wer will schon ne trauernde Familie um sich haben?Viel zu selten denken wir darüber nach, dass jede Sekunde ein Wunder ist und dass wir dankbar für unser Leben sein sollten. Was im Leben wirklich zählt, wird uns vielleicht erst viel zu spät bewusst.

Ein 24-Jähriger hat seine traurige Geschichte auf der Plattform Reddit geteilt. Dort schreibt er, dass er aufgrund einer Krebserkrankung nur noch wenige Monate zu leben hätte und dass ihm jetzt bewusst geworden wäre, worauf es im Leben wirklich ankommt.

„Ich bin zwar erst 24 Jahre alt, aber ich habe bereits meine letzte Krawatte ausgesucht. Es ist diejenige, die ich bei meiner Beerdigung in ein paar Monaten tragen werde. Sie passt vielleicht nicht zu meinem Anzug, aber ich denke, dass sie perfekt zu diesem Anlass passt.

Die Diagnose Krebs kam zu spät, um mir wenigstens einen kleinen Hoffnungsschimmer auf ein langes Leben zu erhalten, aber mir wurde klar, dass die wichtigste Sache am Tod ist, dass man sicherstellt, dass die Welt ein kleines bisschen besser zu verlassen, als sie war, bevor man mit seiner eigenen Existenz damit begonnen hat, dazu beizutragen. Die Art, wie ich bisher mein Leben gelebt habe, meine Existenz, oder genauer gesagt, deren Verlust, wird bedeutungslos sein, weil ich gelebt habe, ohne je irgendetwas Wirkungsvolles getan zu haben.

Die Krawatte, die ich bei meiner Beerdigung tragen werde.

Vorher gab es so viele Dinge, die mir durch den Kopf gegangen sind. Als ich jedoch erfuhr, wieviel Zeit mir noch übrig bleibt, wurde mir klar, welche Dinge wirklich wichtig sind. Daher schreibe ich euch aus einem eigennützigen Grund. Ich will meinem Leben Bedeutung verleihen, indem ich Euch mitteile, was mir klar geworden ist:

Verschwendet Eure Zeit nicht mit Arbeit, die Ihr nicht gerne tut. Es ist offensichtlich, dass man keinen Erfolg mit einer Sache haben kann, die man nicht mag. Geduld, Leidenschaft und Hingabe ergeben sich wie von alleine, wenn man liebt, was man tut.
Es ist dumm, Angst vor der Meinung anderer zu haben. Angst schwächt und lähmt einen. Wenn man es zulässt, kann es jeden Tag schlimmer und schlimmer werden, bis nichts mehr von einem übrig ist, als ein Schatten seiner selbst. Hört auf Eure innere Stimme und folgt ihr. Manche Leute mögen euch vielleicht für verrückt erklären, aber manche werden euch vielleicht für eine Legende halten.
Übernehmt die Kontrolle über euer Leben. Übernehmt die volle Verantwortung für die Dinge, die euch zustoßen. Schränkt schlechte Gewohnheiten ein und versucht, ein gesünderes Leben zu führen. Findet eine Betätigung, die euch glücklich macht. Vor allem, schiebt die Dinge nicht auf die lange Bank. Lasst euer Leben durch eure eigenen Entscheidungen Gestalt annehmen, und nicht durch diejenigen, die Ihr nicht getroffen habt.
Schätzt die Leute um euch herum. Eure Freunde und Verwandte werden immer eine nie versiegende Quelle der Stärke und Liebe sein. Darum solltet ihr sie nicht für selbstverständlich halten.

Es fällt mir schwer, meine Gefühle über die Bedeutung dieser einfachen Erkenntnisse in vollem Umfang auszudrücken, aber ich hoffe, dass Ihr auf jemanden hört, der erfahren hat, wie wertvoll Zeit ist.

Ich bin nicht unangenehm berührt davon, dass ich verstehe, wie bedeutungsvoll die letzten Tage meines Lebens geworden sind. Ich bedauere nur, dass es mir nicht möglich sein wird, eine Menge cooler Sachen mitzuerleben, die bald passieren sollen, so wie die Erschaffung künstlicher Intelligenz oder Elon Musks nächstes fantastisches Projekt. Ich hoffe auch, dass die Kriege in Syrien und der Ukraine bald aufhören werden.

Wir kümmern uns so sehr um die Gesundheit und Unversehrtheit unseres Körpers, dass wir bis zu unserem Tod überhaupt nicht bemerken, dass der Körper nichts weiter ist als eine Box – eine Sendung, um unsere Persönlichkeit, Gedanken, Überzeugungen und Absichten in diese Welt hineinzutransportieren. Wenn in dieser Box nichts enthalten ist, um die Welt zu verändern, dann ist es bedeutungslos, wenn sie verschwindet. Ich glaube, dass wir alle über ein gewisses Potenzial verfügen, aber es gehört auch eine Menge Mut dazu, es zu verwirklichen.

Man kann sich durch die äußeren Umstände durch das Leben treiben lassen, Tag für Tag ungenutzt verstreichen lassen, Stunde für Stunde. Oder man kann für das kämpfen, woran man glaubt, und die großartige Geschichte seines Lebens schreiben. Ich hoffe, dass Ihr die richtige Entscheidung trefft.

Hinterlasst auf dieser Welt eine Spur. Habt ein bedeutungsvolles Leben, was auch immer Ihr darunter versteht. Packt es an. Der Ort, an dem wir leben, ist ein schöner Tummelplatz, an dem alles möglich ist. Jedoch sind wir nicht für immer hier. Unser Leben ist nur ein kleiner Funke auf diesem schönen kleinen Planeten, der mit unglaublicher Geschwindigkeit durch die endlose Dunkelheit des unbekannten Universums fliegt. Genießt daher leidenschaftlich Eure Zeit an diesem Ort. Macht sie interessant. Sorgt dafür, dass sie nicht umsonst war!Vermutlich meine Beerdigungsplaylist machen (ja, ich möcht bestimmen was da für Musik läuft!) und es niemandem sagen. Wer will schon das ganze Mitleid und die Trauer an seinem letzten Tag? Zieht einen doch nur total runter. 1-2 Briefe für Familie und Freunde schreiben und denen das noch erklären, damit sie sich hinterher keine Vorwürfe machen. Ansonsten wär mein Tag ziemlich normal: Mit Freunden abhängen, die Familie sehen, mein Geld zum Fenster rauswerfen und alle mal auf was zu trinken einladen.. würde mir, denke ich, vollkommen reichen.Da wuesst ich aber mit meiner Zeit was besseres anzufangen in den paar Stunden.

Wenn nur ich noch 24h zu leben haette, dann wuerd ich mir erstmal die teuerste Zigarre und nen Liegestuhl kaufen. Dann wuerd ich meiner Familie sagen wie dankbar ich fuer alles bin und mich verabschieden. Wuerde alles notwendige in die Wege leiten, dass mein Abgang im nachhinein nicht soviel Rennerei und Aufwand fuer meine Familie bedeutet. Dann wuerd ich mit dem besten Kumpel noch 1 Bierchen und Kaffee trinken gehen, lachen, Spass haben. Wenn ich dann alles erledigt habe such ich mir noch nen schönen Platz, setz mich in den Liegestuhl und rauch meine Zigarre.

Wenn allerdings die Welt untergeht, dann wird alles eingeladen was man kennt und es wird gegrillt :biggrin5:
Bleedy
Beiträge: 2.224

Geschrieben 26. März 2011

Ich würde folgendes machen:

Banküberfall,Polizeiverfolgungsjagd,Vor den Bullen flüchten,Identität wechseln,Ein Hotelzimmer mieten,Die Sau rauslassen mit dem geklauten Geld und abends dann noch n paar Frauen knallen :D

Klingt doch alles seehr kreaativ,findet ihr nicht :D

Und alles an einem Tag ;)

Okay,war nur n Witz ;)

Natürlich mit Familie verbringen! :)Ich würde so leben wie ich lebe bis zum letzten Atemzug

Hallo,

deine Müdigkeit kann viele Ursachen haben:

Schilddrüse Hyper- sowie Hypofunktion (zu viel oder zu wenig Hormon) kann müde machen.

Du schlafst schlecht, weil du während der Nacht Apnöe hast, durch das Schnarchen hörst du auf zu atmen = Hundemüde am nächsten Tag, weil während der Nacht dein Körper schwerstarbeit leisten mußte, um alle Körperfunktionen aufrecht zu erhalten. Bei Apnöen bekommst du zu wenig Sauerstoff..

Du leidest an chronischer Müdigkeit oder Belastung… das muß der Arzt klären.

Du hast einen Eisenmangel (oft der Fall bei Frauen)

Wenn du eine Dauererkältung hast, dann mußt du deine Mandeln, deine Ohren, deine Nebenhölen, deine Stirnhölen, usw.. vom HNO untersuchen lassen

Eine verschleppte Infektion (kann auch ein Zahn sein!), setzt einem ganz schön zu: erkennbar an einer erhöhten Blutsenkung (wird immer gemacht beim großen Blutbild)

Allergien ausschließen

Eiin guter Trick, um besser zu schlafen: ein Spaziergang am abend, vor dem Schlafengehen, mind. 1/2 Stunde, wenn das Wetter nicht zu schlecht ist. Warm anziehen.

Gruß, EmmyHm, also wenn mir das jetzt die Tage passieren würde, einen wunder schönen Tag mit meiner Freundin verbringen, mit allem was dazu gehört ;) und am Abend ne fette Party schmeißen und mich übelst voll laufen lassen :DMeinen Ps3 Account und alles verkaufen um meinen Verwanden Geld zu hinterlassen … brauch ich dann sowieso nicht mehr :D.Gute frage Ich weiß es nicht genau aber ich würde zusehen das meine beiden Töchter gut unter kommen und dann würde ich denke mal noch möglichst viel zeit mit freunden verbringen und irgendwelche verrücken sachen machen die man schon immer mal machen wollte aber irgendwie nie gemacht hat

Ganz ehrlich?

Jetzt im Moment würde ich sagen, dass ich mich von allen verabschieden und mit ihnen noch einen gemeinsamen wunderschönen letzten Tag verbringen möchte.

Aber wie es ist, wenn es wirklich so weit kommen würde… Ich weiß es nicht. Vielleicht würde ich es niemandem sagen und ganz allein weinend in einer Ecke sitzen – einfach, um niemanden damit zu belasten. So wie ich mich kenne, würde ich mir das sogar zutrauen.

Es ist eine schwierige Frage, denn so kann man überhaupt nicht nachvollziehen, wie es ist, wenn man nur noch einen Tag hat. Ehrlich gesagt möchte ich auch niemals in solch eine Situation geraten. Ich will gar nicht wissen, wann ich sterbe.

Ich würde mir sofort den nächsten Flug buchen nach Dubai, dann mein ganzes Erspartes verprassen indem ich die letzten 24h gönne wie ein König.

Das heißt Fallschirmspringen, Limousine mieten, geile Frauen noch f***en :biggrin5:, alles halt was so richtig spannend und cool ist.

Aber nie zu Hause sitzen und PS3 zocken, sondern richtig das Geld ausgeben und es krachen lassen.

Einen Parabelflug würde ich auch noch machen. (Davor verkaufe ich aber mein Haus, denn der Flug kostet um die 200.000 €) :biggrin5:

Und im einzigsten 7-Sterne Hotel in Dubai übernachten, das ist auch das höchste Hotel mit Hubschrauberlandeplatz, eine Nacht dort kostet ein paar Tausend € :smile:

So, ich hoffe ich hab genug gesagt, also wenn ich dass alles erfüllen könnte was ich oben hingeschrieben hab dann haben sich die 24h wirklich gelohnt

EDIT: Und wenn ihr meint, ich soll das Geld meinen Kindern oder meiner Freundin überlassen, vergesst es, denn ich bin Single und hab keine Freundin. Und schon gar keine Kinder. Aber ich bin froh darüberIch würde den ganzen Tag heulend in der Gegend rumlaufen mit meinem MP3-Player auf den Ohren und wahrscheinlich immer wieder zusammenbrechen. Natürlich erst nachdem ich schnell noch das Testament geschrieben hätte. Denke mal gegen Abend hätte ich mich dann damit abgefunden, dass der Spuk ein Ende hat. Irgendwann ist halt Schluß, traurig aber wahr.Nix besonderes. Bisschen Team Fortress 2 spielen, um den Leuten noch einmal zu veranschaulichen, wer der beste Spy auf der Xbox ist. :cool2: Anschließend zu ner Prostituierten, um am letzten Tag noch mal Sex zu haben. (Es sei denn, ich bin zu dem Zeitpunkt kein Single.^^)

Ich würde das ganze für mich behalten. Ich könnte mich wahrscheinlich nicht von allen verabschieden, dass würde mich nur noch trauriger machen und ich würde den ganzen Tag mit weinen verbringen und in der Ecke kauern.

Ich denke ich würde meine Lieblingsmusik hören und an all die schönen Dinge denken, die ich erlebt habe und versuchen mich zu freuen, dieses Leben gelebt zu haben, auch wenn es vergleichsweise kurz war!

Ist leicht daher gesagt…Aber so schätze ich mich ein…

Ich hoffe jedenfalls das ich niemals in diese Situation komme um es rauszufinden!

Komtm immer drauf an, warum ich denn nur noch 24 Std. zu leben hätte.

Würde auf jeden Fall nochmal en paar geile Stunden mit Freunden verbringen.. vllt. mein großteil an geld spenden oder an freunde weitergeben. von dme rest nochmal so ein paar stünchen innem Luxusfreudenhaus verbringen und mir dann ne ordentliche Dosis Kokain oder LSD besorgen. Davor nochmal in die Kirche eien Stunde lang beichten und beten, falls es da etwas gibt jenseits der Naturgesetze und mir danach bevor ich dahinscheide den Stoff verpassen, damit ich wenigstens belustigt bin, wenn ich sterbe.

Die Dosis ist definiert durch die Art meines Todes.. müsste ich verbrennen oder ertrinken würde ich mir ne tödliche Dosis verabreichen. Wenn ich keien Drogen auftrieben könnte würd ich mirn wackligen Stuhl und en Seil holen oder wenn der baumarkt zu hat, muss ich zum äußersten greifen :D

Dann überwältige ich einen Polizisten und würde dem seine Pistole benutzen :D

So, jetzt wäre ich organisatorisch sogar auf alles vorbereitet :)xDMeiner Mutter sagen , dass sie richtig glücklich mit dem Rest werden sollMich bei meiner lieben Oma für die schöne Zeit und dass tolle Essen immer bedanken.Von einer Domina nochmal den Po voll bekommenIch würde mir ein Tattoo mit dem Namen meiner besten Freundin auf die Pobacke tätowieren lassenIch würde nochmal dass Training meiner Jugendmannschaft leiden, und nochmal die Gemeinsamkeit genießen.Ich würde meine Lieblingsmusik auflegen: irgendwas aus Beethovens Spätwerk, zum Beispiel die Streichquartette. Und ich würde das eine oder andere Buch zur Hand nehmen von Autoren, die mich berührt haben, wie Virginia Woolf, Emily Dickinson oder Rainer Maria Rilke mit seinen Gedichten. Außerdem möchte ich mit ein paar Leuten sprechen, die mir nahe stehen. Ich würde es mir also besinnlich machen; mich zwar nicht ganz zurückziehen – weil ich ja schon telefonieren würde -, aber nicht eigens rausgehen, um noch mit anderen Menschen zusammen zu sein. Zwar wäre eine solche Nachricht natürlich ein Schlag, aber sie würde mich nicht umhauen. Denn ich habe schon einige Schicksalsschläge erlebt, unter anderem ist meine Frau vor ein paar Jahren gestorben.Ich würde mit dem Zug nach Dortmund zu meiner Familie fahren, mit ihr kochen, lachen, Musik hören, kuscheln. Einfach ein Fest halten. Es gäbe Manti, das sind türkische Nudeln. Die Musik käme von ASP und Faun, denn ich mag mittelalterliche Musik, die in Richtung Blackmetal geht. Meine getigerte Katze Pebbi wäre auch dabei. Ganz wichtig: Ich würde meiner elf Jahre alten Nichte aus Charlie Bone vorlesen. Und ein Eis aus der tollen Eisdiele in Dortmund müsste auch her. Das mit den fetten Schoko-Kaffeebohnen drin. In den letzten 24 Stunden würde ich auf keinen Fall allein sein wollen und ohne Musik.Der 21. Dezember ist unser Hochzeitstag. Wir sind morgen zwölf Jahre verheiratet. Da habe ich anderes im Sinn als den Weltuntergang. Außerdem kommt meine Mutter nach Deutschland, um Weihnachten mit meiner Familie zu verbringen. Wäre ich mir sicher, dass die Welt zu Ende geht, würde ich in meinen letzten Stunden beten. Denn als praktizierende Christin habe ich keine Angst vor dem Tod. Beten beruhigt die Seele und stärkt die Hoffnung, nach dem Tod in einer spirituellen Welt mit Gott aufzugehen. In meinen Adern fließt auch indianisches, vielleicht sogar Mayablut. Ich habe Vorfahren von der Halbinsel Yucatan. Der Maya-Kalender ist eine großartige Leistung eines hochentwickelten Volkes mit seinen wunderbaren Astrologen. Hat der Kalender recht, geht morgen ein Zeitraum, in dem sich die Maya orientiert haben, zu Ende – und ein neuer beginnt. Das ist die Gelegenheit, sich auf das, was wichtig im Leben ist, zu besinnen.Ich würde erst einmal erschrecken über diese Nachricht. Dann würde ich liebe Leute anrufen, die mir nahe stehen, damit sie darauf vorbereitet sind. Und ich würde sie einladen, mit mir gut essen zu gehen – denn ich muss ja dann kein Geld mehr aufheben. Mir würde das den Abschied leichter machen. Schön wäre es, wenn ich auch noch Musik machen könnte. Und ich würde – was ich mir schon oft vorgenommen, aber bislang immer versäumt habe – Leute beauftragen und ihnen sagen, wie ich mir meine Beerdigung wünsche. Sie soll ein großes Fest sein. Außerdem würde ich regeln, was mit meinem restlichen Geld geschehen soll: Es soll in einen Fonds für ein Projekt von Kleinbauern in Guatemala fließen. Aber alle diese Überlegungen gelten natürlich nur für den Fall, dass allein meine Welt untergeht, während die Welt der anderen noch bestehen bleibt. Wenn die ganze Welt untergeht, dann ist nichts mehr zu regeln.Oh Gott! Ich würde mich von all den Menschen verabschieden, die mir lieb und wert sind. Ich würde so viel wie möglich reden wollen mit meiner Familie, meinen Freunden, meinem Umfeld. Um im Gespräch noch ein paar Sachen aufzuräumen oder um danke zu sagen, dafür dass sie für mich da waren und dass ich bei ihnen sein konnte. Ich schätze, dass ich dafür fast 24 Stunden bräuchte. Was ich bestimmt nicht täte, wäre mich vor Panik aus dem Fenster zu stürzen. Denn das nützt ja nichts mehr. Ich würde auch nicht schnell noch unsinnig Geld ausgeben, so nach dem Motto: Das wollte ich mir schon immer anschaffen. Nein, ich würde meine Zeit lieber nutzen, um mit Menschen zu reden.Bei mir gibt es keine Lügen. Ich würde mir einen Dealer suchen um an das beste Gras zu gelangen das mir für 24h genügen würde. Ich würde mit der Hilfe meinen Eltern eine Tour zu den Orten machen die ich immer besuchen wollte. NY, LA, Amsterdam, Dubai… Ich würde mir nur sachen zum trinken und essen holen da ich ja Kleidung z.b nichtmehr lange brauchen werde. Aber ich waer im Rausch der vielen Substanzen drin. Ungesund? Ich hab sowieso 24 Stunden.Bei mir gibt es keine Lügen. Ich würde mir einen Dealer suchen um an das beste Gras zu gelangen das mir für 24h genügen würde. Ich würde mit der Hilfe meinen Eltern eine Tour zu den Orten machen die ich immer besuchen wollte. NY, LA, Amsterdam, Dubai… Ich würde mir nur sachen zum trinken und essen holen da ich ja Kleidung z.b nichtmehr lange brauchen werde. Aber ich waer im Rausch der vielen Substanzen drin. Ungesund? Ich hab sowieso 24 Stunden.Zu meiner Mutter und meinen Geschwistern gehen und ihnen sagen, dass ich trotz allem Streit und Stress unsagbar glücklich bin, mit ihnen gesegnet worden zu sein. Mit meinem Freund all die Schweinereien erleben, die ich und er noch erleben wollten. Meinen besten Freunden danken, dass sie mich geliebt haben, wie ich bin. Mich volldröhnen und vor Wut heulen, dass ich von meinem Tod erfahren habe. Meine Besitztümer verteilen an Freunde, Familie und Fremde. Meinem Vater sagen, dass trotz allem Dreck er immer mein Vater geblieben ist. Dem Freund meiner Mama umarmen und sagen, dass er sie glücklich machen soll und dass er ein guter Mensch ist. Ein Zuhause für meinen Hamster finden. Den letzten Rest Geld in Rauschmittel umwandeln und mit meinen Engsten die wildeste Party feiern, die es jemals gab. Und dann hoffentlich am Höhepunkt ohne Schmerzen abdanken.