“Man braucht alles im Leben.”
(Helmut Berger)
Wir kaufen Dinge, die wir nicht brauchen, weil die Werbung bei uns Bedürfnisse erzeugt, die wir vernünftigerweise nicht hätten. Das kann ganz schön anstrengend sein, denn um zu kaufen, brauchen wir ein Einkommen und dafür müssen die meisten von uns ihre Zeit und Kraft gegen Geld eintauschen.
Aber muss das sein? Gibt es möglicherweise einen Trick, aus diesem Karussell auszusteigen? Wie sieht so ein Ausstieg aus? Und wie sieht das Leben eines Menschen aus, der diesen Ausstieg vollzogen hat?
Hat Helmut Berger recht oder unrecht?






Dienstag, 24. Januar 2012 | 18:03 Uhr
ab in den Wald
Dienstag, 24. Januar 2012 | 18:26 Uhr
Die Abschaffung von Discountern und die Einführung von Gesetzen, die gewährleisten, dass das Ausbeuten von Armen zugunsten billiger Ware verhindert wird, wären ein erster, guter Schritt.
Dienstag, 24. Januar 2012 | 18:27 Uhr
Ich schenke euch 1 Dollar
1 US$
Ihr könnt den Schein sammeln oder weiterverschenken
Dienstag, 24. Januar 2012 | 18:37 Uhr
Super Thema !!
Dienstag, 24. Januar 2012 | 18:59 Uhr
Hi Holgi! Das ist mal ein richtig gutes Thema das wirklich alle betrifft(vom Halbaffen bis zum Vollpfosten). Da könntest Du gleich mal passend zum Thema den Song “WOHLSTANDSTRASH” von Shabani spielen. Das Lied nervt ganz gut ab, schlimmer ist nur der reale Konsumterror. Ist der Helmut Berger eigentlich der Österreicher der als König Ludwig II. auf´m Schwan reitend durch die Gegend geschippert ist? Ja, der hatte echt überhaupt keine Tasse im Schrank, weshalb auch sein Ausspruch “Man braucht alles im Leben” nicht wirklich verwunderlich ist. Der Helmut Berger war zwar eigentlich ein ganz intelligenter sensibler Mensch, sein seltsamer Lebenswandel (Koks, Alkohol, Tabletten, Männer/Frauenverschleiß) hat ihn aber ziemlich kaputt gemacht. Aus der Sicht von Forrest Gump war er also doch ganz schön dumm, da er Dummes tat. Persönlich habe ich wirklich die Erfahrung gemacht dass es extrem wichtig alles ganz bewusst wahrzunehmen, auch das Traurige, und sich an den vermeintlich kleinen Dingen des Lebens freuen zu können, auch wenn es sich unendlich abgedroschen anhört. Da ich nicht schon wieder den Blog zutexten möchte, vertraue ich darauf dass Du Holgi, Deine gesamte Intelligenz und Empathie für die Sendung in die Waagschale wirfst und für alle Konsumüberdrüssigen zum Aussteige-Guru No. 1 wirst. Wir treffen uns dann alle zum Workshop in Indien, falls in der Mutantenklapse kein Platz mehr frei ist.
Wünsche kontroverse aber schöne Sendung! Bis demnächst.
Dienstag, 24. Januar 2012 | 19:00 Uhr
Hätten wir alle unseren Traumjob, bräuchten wir uns diese Frage gar nicht erst stellen!
Dienstag, 24. Januar 2012 | 19:34 Uhr
Hallo Holgi,
Idee: bitte mit gutem Beispiel vorangehen, alles Geld verschenken und per Tauschhandel weitermachen. Nach einiger Zeit kann man sehen, ob diese Variante massenkompatibel ist
Good luck,
Thomas
Dienstag, 24. Januar 2012 | 20:09 Uhr
Mein Opa hat früher immer ein Lied gesungen, wie es heißt weiß ich leider nicht mehr.
Nur den Refrain konnte ich mir sehr gut merken:
“Es ist alles nur geliehen, auf dieser schönen Welt…”
Mal drüber nachgedacht
Dienstag, 24. Januar 2012 | 20:34 Uhr
Jeder Mensch ist ein Egoist und denkt nur an sich und man spendet in der Regel nur deswegen damit man sein humanistisches Gewissen beruhigt und sich gut fühlt.
Jeder Mensch wird als böser Mensch geboren, das böse ist in Menschen von Anfang an drin und der Mensch kämpft sein ganzes Leben gegen sein bösen Eigenschaften.
Schaut euch kleine Kinder an, z.b Zwillinge die beide das gleiche Spielzeug haben, die streiten sich darüber wer das zweite haben darf. Jeder Mensch ist von grundauf ein Egoist und Kapitalist, manche lernen mit der Zeit was dazu und kämpfen gegen ihre natürliche Prägung an andere tun nichts dagegen.
Die Geschichte beweißt uns, dass Menschen immer Macht, Sex und Geld haben wollen und das sie aus den ganzen Kriegen noch nichts gelernt haben. Schaut euch an, wie die Leute mit den schwächsten der Gesellschaft den Hart4 Bezieher umgeht, diese Menschen können meistens nichts für ihre Lage aber werden dauernd von der restlichen Gesellschaft immer wieder gemoppt.
Wir Menschen sind nicht gut und es wird sich nichts ändern aus den ganzen Kriegen und aus den ganzen Konflickten der Vergangenheit haben wir noch immer nichts gelernt. Irgendwann wird sich der Mensch wahrscheinlich selbst vernichten.
Dienstag, 24. Januar 2012 | 20:46 Uhr
@General Windelbrand
nee nee, also ich find ja nicht das du diesen Blog hier zutextest. Ich les das ja immer ganz geeeerne, irgendwie so beflügelnd
Who the fuck is eigentlich mitch?
Dienstag, 24. Januar 2012 | 20:57 Uhr
Lieber Holger vielleicht kannst du es heute hin bekommen, dass du ein Telefoninterview mit Klaus Zapf führen kannst.
Er war nähmlich bei Meischberger mal zu Besuch und soll ein ganz einfacher Mensch sein, der sich immer gerne bereit erklärt ein Interview zu führen.
Klaus Zapf ist Chef einer Spedtion und Multimillionär gewesen, ist aber freiwillig aus diesem System ausgestiegen und lebt jetzt mit ganz wenig Geld. Er hat die Möglichkeit viel Geld auszugeben tut es aber nicht, weil er ohne Geld Glücklicher ist. Heute lebt er nur von 400 € im Monat.
Vielleicht kann deine Redaktion mal seine Nummer besorgen und du führst ein kurzes Telefonat mit ihm.
Ich glaube das wird ein echt interessantes und aufschlußreiches Gespräch.
Hier das Video von Maischberger mit Klaus Zapf als Gast. Er ist der freiwilliger Aussteiger aus der Konsumgesellschaft.
http://mediathek.daserste.de/sendungen_a-z/311210_menschen-bei-maischberger/8637854_millionaer-zahl-mehr-muessen-wir-die-reichen
Ein kleiner Vorschlag von mir für deine Sendung.
Dienstag, 24. Januar 2012 | 21:21 Uhr
@Brunhild
ob das was bringt hab ich bis heute -trotz rumlaufen und halbtod hergooglen- nicht herausgefunden..”
“man solle beim laufen
durch die Nase einatmen und durch den Mund aus
dieser mitch bin ich und das zitierte hattest du ja vielleicht noch mitbekommen als mir zu deiner Atemübung noch was einfiehlt? aber der General bin ich schonmal nicht…
Dienstag, 24. Januar 2012 | 21:30 Uhr
Ich bin grad dabei mir ein Stück Land in Frankreich in einem sehr abgelegenen Gebiet zu suchen, zunächst nen Wohnwagen draufstellen und später kleine Lehmhäuser oder Holzhütten drauf zu bauen um komplett aus diesem ganzen System auszusteigen. Hab dann vor nen großen Garten anzulegen und mich nur noch von Obst und Gemüse zu ernähren und vollautark zu werden, das heisst, mir meine Werkzeuge auch selbst schmieden, schreinern und alles was ich zum Leben brauch selbst herzustellen (Kleider,Nahrung, Werkzeuge usw..) Aber ich suche auch noch nach mutigen Menschen, die die gleiche Einstellung haben.
Viele Gruesse
Dienstag, 24. Januar 2012 | 21:45 Uhr
http://www.youtube.com/watch?v=gkfKZOST1GQ
http://derstandard.at/Kino?d=2012-01-17&_s=1&m=98573
Dienstag, 24. Januar 2012 | 22:02 Uhr
@Peter:
Wenn du das wirklich glaubst wieso versuchst du etwas zu ändern.
Dienstag, 24. Januar 2012 | 22:27 Uhr
@mitch
hab mir mal sagen lassen man solle beim laufen 2 Züge ein-und 4 Züge ausatmen, dann atmet es im Sauerstoffüberschuss, also quasi im flow! wie kommst du auf die Idee ich könne dich für General Windelbrand halten?! Hä? Aber hey, wie schön von dir zu hören
Dienstag, 24. Januar 2012 | 22:38 Uhr
“Es ist besser, man gewöhnt sich im Leben an den Verlust. Man erspart sich viel Traurigkeit.” hat Helmut Berger übrigens auch gesagt.
(ich halte perter in seinen äusserungen zu seinem menschenbild für etwas trollig und glaub das nicht so ganz, dass es seine wirkliche einseitige meinung ist)
Dienstag, 24. Januar 2012 | 22:44 Uhr
Was wir alles so unnôtiges kaufen . Wofür kauft man z.b Elektrische Pfeffermühlen mit Beleuchtung eine normale tut es doch auch . Wir werfen die Sachen doch viel zu schnell weg mein Opa hat seit 30 Jahren den selben Wagen . Freunde von mir kaufen sich alle 2 Jahre ein neues Auto ? Warum ? Genauso wie Leute die ich kenne sich jedes halbe Jahr ein neues Handy holt . Ich meine was dadurch an CO2 entsteht wenn ich das Handy nach einem halben Jahr wegwerfe und mir wieder ein neues Handy hole .
Dienstag, 24. Januar 2012 | 22:52 Uhr
„Der Kapitalismus hat Menschen in hochstaplerische Konsumenten verwandelt, abgerichtet auf die Befriedigung vermeintlicher Bedürfnisse.“
Abbi Hübner
@Brunhild, ja, nee, war nur so zur Vorbeugung und Nebenwirkung der möglichen Verwechselung
Dienstag, 24. Januar 2012 | 22:54 Uhr
Bei elektrischen Pfeffermühlen tun sich bei mir auch immer so ganz negative Assoziationen auf…puh
so als würde man sein eigenes Essen verstrahlen…
Ich bin froh, dass mitch seine Sprache wieder gefunden hat, aber den Peter find ich ganz okay!
Dienstag, 24. Januar 2012 | 23:10 Uhr
Ich glaub ja eher, dass die Nichtbefriedigung vermeintlicher Bedürfnisse Nebenwirkungen erzeugt…. nur mal so vorbeugend angemerkt, Herr Hübner!
Dienstag, 24. Januar 2012 | 23:23 Uhr
Dieser Ausruf “Geld macht nicht glücklich” würde ich aber mindestens und notwendig als doppelbödig verstehen _sicher_ wenn die neolieberale Propaganda das sagt, ist was anders gemeint, als wenn es ein bescheidener Zen-Buddhist sagt.. mhh
Dienstag, 24. Januar 2012 | 23:26 Uhr
Ich Kauf nur das was ich brauche. Und ich Brauch alles was ich kaufe. Weil die werbung sagt ich brauche es. Allso brauche ich es. Die werbung hat immer recht.^^ man kann es auch mal von einer anderen Seite sehen. Wenn wir was kaufen. Muss es jemand produzieren. Umso mehr wir kaufen umso mehr muss produziert werden. Heisst mehr Arbeitsplätze (optimal wärs natürlich wenn die Deutschen mehr Deutsche Produkte kaufen würden
)! Natürlich sollte man sich auch nur das kaufen was man sich selber leisten kann. Wenn Man kein Geld hat kan man sich auch nix kaufen. Und ich finde Hartz4 Menschen bekommen schon zu viel. Wenn man zu faul (nicht alle sind so aber viele) ist zu arbeiten. Dann Brauch man auch kein Luxus! Und zum Schluss: Konsum ist wichtig. Den Konsum schafft Arbeitsplätze.
Dienstag, 24. Januar 2012 | 23:43 Uhr
Ich weis zwar grad nicht wie der Anrufer heißt. Aber der Anrufer hat recht. Zwecks CDU und so! Holgi Hör auf ihn!
Dienstag, 24. Januar 2012 | 23:50 Uhr
Der Azubi der gerade in der Leitung ist, ist mir unsympatisch. Ich mein die Aussagen .__. Man fang an zu Leben.
Dienstag, 24. Januar 2012 | 23:55 Uhr
Hey Holger, dass jeder einzelne sich selbst versorgt ist für mich undenkbar. Das jedoch ein ganzes Dorf für sich selbst sorgt ist denkbar. Alles wird untereinander getauscht ohne Geld. Aber ist das dann schon eine Konsumgesellschaft?
Dienstag, 24. Januar 2012 | 23:57 Uhr
Wer in Beschäftigungsmaßnahmen, Umschulungen, Weiterbildungsmaßnahmen und dergleichen untergebracht ist, wird nicht mehr zu den Arbeitslosen gezählt. So werden auch unter der CDU die Zahlen geschönt.
Mittwoch, 25. Januar 2012 | 00:01 Uhr
‘die Nichtbefriedigung vermeintlicher Bedürfnisse Nebenwirkungen erzeugt’
..aber genau das ist doch das (für manche vlt. nur vermeintliche, aber für mich wirklich) Schreckliche.. das man das Vermeintliche so selten hinterfragt, würde ich mal meinen.
Vermeintlich ist es, dass jeder z.B. seine jederzeitige Medikamentenversorung haben will und wirklich, dass wir Massen an Medikamenten (die zuvor nützlich vergeben werden könnten) in den Abfall entsorgen (nachdem wir uns vermeintlich wie wirklich mit dem Medikamenten volllaufen lassen konnten)
Mittwoch, 25. Januar 2012 | 00:08 Uhr
Bei mir hat ne Hose noch nie 50€ gekostetet. Mein Handy ist fast 10 Jahre alt und ich kann damit telefonieren. Das werbungssuggerierte Konsumverlangen hab ich schon immer ignoriert. Ich brauche nicht dauernd etwas Neues, nur weil Werbung versucht, mir das einzureden und es nicht schafft, da ich mich seit 2005 mangels (ist für mich aber kein Mangel) Fernseher damit nicht zuschütten lasse.
Mittwoch, 25. Januar 2012 | 00:09 Uhr
Der weise Philosoph aber spricht:
Laufet _mir_ nicht nach, denn ich bin so irre wie ihr!
Ich folge mir, wann folgt ihr euch?
Mittwoch, 25. Januar 2012 | 00:14 Uhr
Es gibt eine Petition: Eigentumsdelikte – Keine Bestrafung bei Mitnahme weggeworfener Lebensmittel vom 20.11.2011
Mittwoch, 25. Januar 2012 | 00:21 Uhr
Apropos Containern/Dumpstern, es gibt da auch eine Vorverwertung vor dem.
Das ist ein wenig Insiderwissen, was man sich aber auch leicht denken kann, dass nämlich die Mitarbeiter, in dem jeweiligen Discounter, sich reichlich das “frisch abgelaufene” Lebensmittel zustecken, zurückhalten (vor dem Container) und nach individuellen, mitarbeiterlichen Bedürfnissen sich aufteilen. Vorteile mit Alimentengarantie.
Mittwoch, 25. Januar 2012 | 00:24 Uhr
Was die gerade besprechen heißt “Dumpster Diving” auf English (so viel wie Container tauchen). Habe ich nie gemacht, aber habe ganz tolle Waren (teures Brot, u.s.w) von Freunde gekriegt die diese Dumpster Diving doch machen.
Mittwoch, 25. Januar 2012 | 00:45 Uhr
Grund-Einkommen weil wir Staatsbürger, eines reichen Landes – sich Dingen widmen die wichtiger sind als überflüssige, entwertende Arbeit.
Mittwoch, 25. Januar 2012 | 00:53 Uhr
Hi Holgi ^^ bin schon mal positiv überrascht, dass Du mit “Marx” argumentiert hast, Deine Meinung über das wahre leben in der DDR basiert allerdings auf der verzerrten und nur auf Halbwahrheiten bestehenden Informationen der Medien und insbesondere der Springerpresse. Kurz und knapp, Kapitalismus ist Ausbeutung des Menschen durch den Menschen und diese gab es in der DDR nicht, zumindest wurde sie weitestgehend unterbunden. Ich wage zu behaupten, eine Diktatur des Proletariats, wie in der DDR vorhanden, ist immer noch positiver zu bewerten, wie eine Diktatur des Kapitals. Also, Ihr könnt Euch hier dumm und dämlich diskutieren und argumentieren, den Austieg aus der Konsumgesellschaft schaffen wir nur, wenn wir die Gesellchsaftsordnung verändern. Alles Andere ist nur Augenwischerei! ……..MfG ^^
Mittwoch, 25. Januar 2012 | 00:54 Uhr
…..und wie sagtest Du fdoch, Das Sein des Menschen bestimmt sein Bewusstsein!!!……
Mittwoch, 25. Januar 2012 | 00:57 Uhr
@Wilkommen, Richtig, das sagte er..
Mittwoch, 25. Januar 2012 | 01:02 Uhr
Und Gesellschaftsordnungsveränderung schafft man nur mit vorher diskutierten Thesen und Theorien, an die man sich argumentativ halten kann und um den anderen mitzuteilen. Ohne Theorie/Diskussion keine Baustelle.
Mittwoch, 25. Januar 2012 | 01:10 Uhr
..aber das holgi jetzt wieder soweit vom BGE abgedriftet ist.. mh
Mittwoch, 25. Januar 2012 | 01:38 Uhr
Was extrem bescheidenes Leben und Containern angeht, ist mir gerade noch der Name “Hanna Poddig” eingefallen. Die war schon öfter in diversen Fernsehsendungen zu sehen. Sie ist eine ziemlich intelligente und selbstbewußte junge Frau, die es anscheinend schafft mit einfachsten Mitteln in Berlin ein anständiges und bewußtes Leben zu führen. Da gibt es auch eine Facebook Seite über sie, die hab ich allerdings selber noch nicht angesehen. Wäre auch eine Anregung für die Radiomacher, Frau Poddig mal einzuladen oder per Telefon, falls sie überhaupt eins hat, zukünftig mal in eine Sendung zu schalten.
Die Sendung heute war echt gelungen!
Mittwoch, 25. Januar 2012 | 01:45 Uhr
@mBGE also du willst doch jetzt nicht ernsthaft mit einem Kapitalisten über seinen Tod diskutieren
In unserer Gesellschaft gilt immer noch das Recht des Stärkeren, die Kluft zwischen arm und reich sollte dir ja bekannt sein. Und Thesen und Theorien…….die Kapitalistische Gesellschaftsordnung kennt nur eine einzige Theorie, die da heißt: Und willst du nicht mein Bruder sein, dann schlag ich dir den Schädel ein! Siehe USA in Afghanistan, Irak und ganz aktuell im Bezug auf Iran. Im übrigen habe ich beide Diktaturen kennengelernt und bin aus eigenenem Erleben heraus sehr wohl in der Lage zu beurteilen, welche die Bessere ist. Der Weg und zwar ohne “Baustelle”, ist das Ziel, wie du klar und deutlich bei Marx & Engels nachlesen kannst.
Mittwoch, 25. Januar 2012 | 09:06 Uhr
Ich habe die Sendung gestern teilweise gehört. Viel waren ja der Meinung, Ausstieg aus der Konsumgesellschaft bedeutet für sie, ein Stück Land kaufen und alles selber zu produzieren. Ich denke nicht, dass diese Vorstellung realistisch ist. Habt ihr mal überlegt, wie hart die Arbeits-und Lebensbedingungen früher auf einem Hof waren? In der Landwirtschaft hat der technische Fortschritt denke ich die größten Arbeitserleichterungen gebracht. ich würde da ganz ehrlich keinen Rückschritt machen wollen. Davon abgesehen denke ich nicht, dass irgendjemand (mich eingeschlossen) wirklich ALLES so gut kann, dass er alles selber machen kann. Es gab doch in ganz frühen Dorfgemeinschaften, die sich auch selbst versorgt haben, Spezialisten wie Schmiede, Schuster, etc.
Die Frage, die gestern aufkam “Warum wollen wir aussteigen” finde ich gut,die sollte sich jeder mal selbst beantworten. Und die Sache, dass wir Dinge produzieren sollten, weil wir Bedarf daran haben, war eine sehr gute Aussage. Nicht umgekehrt, es werden Sachen produziert, von denen die Werbung uns erzählt,dass wir es brauchen. Das ist doch absurd, unter dem gegebenen Gesichtspunkt betrachtet, oder??
Mittwoch, 25. Januar 2012 | 16:16 Uhr
Also du meinst den “Tod” bezüglich zum BGE – und Holger als Kapitalisten?! Okay andere Baustelle
Der Weg und zwar ohne “Baustelle”, ist das Ziel.. das ist Paradox, aber gut, das stört mich nicht (ist eben Marxistische Dialektik).. da ich das gut mit mir vereinen kann; dass das Ziel gleichrangig zum Weg ist. Aber, wieso sollte sich eine Baustelle/Arbeitskonstrukt/Interpretation/Planzeichnung/Reform etc. da durch aufheben, die gehört da mit rein, ob das nun bei Marx stand oder nicht…
Wenn nur gehandelt wird ohne das jemand Weg/Ziel Einwerfungen in die Handlung rein bringt, ist es ein festgefahrenes, dogmatisches Regime. Also Handlung in der Handlung muss möglich sein.
Zudem stand mein Anliegen gar nicht soweit von deiner Auffassung, ich habe es nur etwas ergänzt -also kein widersprechen meinerseits-, mit Baustelle/Weg/Handlung zur Gesellschaftsveränderung..
(Oder hab ich dich falsch verstanden und du meinst [auch] Revolution für Weg?)
Mittwoch, 25. Januar 2012 | 16:22 Uhr
@Wilkommen↑↑
Mittwoch, 25. Januar 2012 | 17:40 Uhr
Woody Allen
“Wenn das Leben eine Prüfung ist, können wir sie dann nicht schriftlich machen?”
Langsam weiß ich schon nicht mehr, ob ich nun Humeaner, Schopenhauerianer oder “Allenianer” bin…
Mittwoch, 25. Januar 2012 | 20:10 Uhr
sehr schön die sendung, besonders amüsant der konsument der 110
Samstag, 28. Januar 2012 | 15:02 Uhr
Ich freue mich schon auf die kommende Fastenzeit. Das ist für mich auch immer ein kleiner Ausweg aus der Konsumgesellschaft:
http://www.wuestenigel.com/2010/02/17/beginn-fastenzeit-2010-wann-wie-warum/
Dienstag, 31. Januar 2012 | 18:17 Uhr
Diese sind nicht überraschende meine mehr, aber Dank