Armin Meiwes wurde 2002 als „Kannibale von Rotenburg“ bekannt. Im Internet hatte er sein Schlachtopfer Bernd Brandes aus Berlin kennengelernt. Die beiden trugen Fantasien in sich, die wie ein Puzzlestück ineinander passten: Der eine wollte Menschenfleisch essen, der andere wollte gegessen werden. Meiwes wurde in zweiter Instanz zu einer lebenslangen Haftstrafe wegen Mordes und Störung der Totenruhe verurteilt. Immer wieder betonte er, dass er nach seiner Freilassung in seinen alten Gutshof in Wüstefeld bei Rotenburg zurückkehren will. Doch ist er in seiner Heimat noch willkommen? Wir haben uns in Wüstefeld und Rotenburg umgehört.

Text, Video, Foto: Anne Schüßler, Anna Zischka und Nina Reisinger

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