Einen Neuanfang starten und Altlasten hinter sich lassen. Diese Möglichkeit bietet sich dem Frankfurter Ostend durch den Neubau der EZB auf dem Areal der alten Großmarkthalle. Der 185 Meter hohen Skytower wird sicher ein neuer architektonischer Fixpunkt und macht Schluss mit dem „Schmuddel-Image“ des Viertels. Das Ostend bekommt ein Make-Over und macht sich fit für eine gemeinsame Zukunft mit der EZB. Der Neubau war dabei eine Art Initialzündung und hat an allen Ecken des Viertel Prozesse losgetreten.

Sei es nun in Form von größeren Bauprojekten, wie etwa die Mainbrücke Ost, oder neu entflammtes Engagement für Projekte, die bis jetzt auf die lange Bank geschoben wurden. Dadurch, dass der Blick der Öffentlichkeit momentan auf das Ostend fixiert ist, werden auch alte Probleme wieder an den Tag gefördert. Die allgemeine Aufbruchsstimmung sollte deshalb auch dafür genutzt werden, sich dieser Probleme anzunehmen.