Eurozone Ostend – Ein Viertel verändert sich

Eine der wichtigsten und mächtigsten europäischen Institutionen baut sich in Frankfurt am Main eine neue Bleibe, die mehr ist als nur ein Gebäude. Der Neubau der Europäischen Zentralbank ist auch ein Symbol, eine architektonische Manifestation vom Macht und Bedeutung.

Wenn die EZB 2014 in den Neubau auf dem Gelände des historischen Frankfurter Großmarktes zieht, verlässt sie auch die von bankentürmen geprägte Innenstadt und zieht in ein Viertel, das bisher nicht nur geografisch weit entfernt ist von den gläsernen Bankbauten der City: das Ostend.

Waren bisher die Deutsche Bank, die Commerzbank und das Schauspiel Frankfurt Nachbarn der Europäischen Zentralbank, so werden es bald die Frankfurter Drogenausgabe, ein Obdachlosenheim und eines der bekanntesten Bordelle Deutschlands sein.

Das Frankfurter Ostend verändert sich. Eine neue Bank, ein neuer Bahnhof, viele neue Hotels und sogar eine neue Brücke über den Main. Institutionen verschwinden oder sind bereits verschwunden.

Mit dem Web-Dossier „Eurozone Ostend. Wie der Neubau der EZB ein Frankfurter Viertel verändert“ spüren die Fachhochschule Darmstadt, der Hessische Rundfunk und die ARD Börsenredaktion den Brüchen in einem Viertel der Veränderung nach, zeigen Menschen die positiv wie negativ betroffen sind, blicken zurück in die spannende Vergangenheit des Viertels und wagen eine Blick in die so oder so – aufregende Zukunft des Frankfurter Ostends.

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