Der Preis des Kostenlosen – Ergebnisse als Grafik

Wie gehen Sie mit Ihren eigenen Daten im Internet um? Sind Sie sozialen Netzwerken gegenüber eher wohlwollend oder eher skeptisch eingestellt? Wären Sie womöglich sogar bereit, Geld für ein soziales Netzwerk zu zahlen, das Ihre Daten nicht zu Werbezwecken verwendet?

Diese und weitere Fragen haben fast 1.400 Menschen in den vergangenen Wochen online beantwortet – im Forschungsprojekt des Lehrstuhls für Wirtschaftsinformatik an der TU Darmstadt in Kooperation mit hr-iNFO. Einige der wichtigsten Ergebnisse haben wir für Sie hier grafisch aufbereitet.

Der Preis des Kostenlosen - Ergebnisse(Hier (PDF, 9MB) können Sie die Grafik auch in höherer Auflösung herunterladen.)

Eins der Kernresultate: Mehr als die Hälfte der Befragten findet es nicht in Ordnung, dass Internetfirmen wie Google, Facebook & Co. Geld mit den Daten ihrer Nutzer verdienen – aber rund drei Viertel von ihnen finden sich damit ab und nutzen die Dienste dennoch. Dieses Phänomen könnte man als „Nutzerdilemma“ bezeichnen.

Den umfassenden Abschlussbericht des Forschungsprojekts werden die Wissenschaftler der TU Darmstadt bis spätestens Juli hier zum Download anbieten. Für alle, die nicht länger warten wollen, haben die Wirtschaftsinformatiker einige erste ausgewählte Ergebnisse zusammengestellt, die Sie in dieser PDF-Datei abrufen können.

Außerdem beleuchtet die Hörfunkwelle hr-iNFO heute den ganzen Tag einzelne Aspekte der Ergebnisse. Einzelne Beiträge werden dann entsprechend hier im Blog veröffentlicht.

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5 Antworten auf Der Preis des Kostenlosen – Ergebnisse als Grafik

  1. Dirk Baumert sagt:

    Ich habe mich auch lange gegen Netzwerke gewehrt, wollte nicht an ihnen teilhaben und habe den Sinn nicht erkannt. Vor allem die Sorge um meine Daten war groß. Aber als Webseitenbetreiber und Freiberufler muss ich per Gesetzt ohnehin die Hosen runter lassen und mitunter bis zur Steuernummer allles rausrücken. Warum sollte ich mich dann gegen Netzwerke stelle? Und das Beste daran ist, dass ich seit ich Facebook nutze, meine Werke und Dienstleistng um einiges besser vermarken kann. Dennoch! So ganz baluäugig gehe ich mit FB und co. nicht um. Besonders dann wenn es um Privates geht. :)

  2. Anna sagt:

    Tolle Grafik und Stimmungsbild!

  3. @ Dirk Baumert:

    Besonders dann wenn es um Privates geht. :)

    Wo endet das Private und wo beginnt das Öffentliche? – eine Frage, die mir immer wieder zu meinem Blog gestellt wird. Jeder sieht das anders. Ich bin der Ansicht, dass jeder von uns auch mit seiner Privatheit öffentlich ist.

    Möglicherweise werde ich mich in einem meiner nächsten Blogeinträge mal mit dieser Frage beschäftigen, weil ich diese Thematik für wichtig halte.

  4. Mit dem Thema „Was hat das Private im Öffentlichen zu suchen?“ habe ich mich in meinem aktuellen Blogeintrag beschäftigt.

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