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	<title>ARD Börsenblog</title>
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		<title>Inflation ante portas?</title>
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		<pubDate>Mon, 14 May 2012 13:02:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Wolff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Bundeskanzler  Helmut Schmidt wollte “lieber fünf Prozent Inflation als fünf Prozent  Arbeitslosigkeit”. Am Ende bekam er zwar beides, doch zeigt diese  Sichtweise, dass das Thema Teuerung nicht nur Angst und Schrecken  verbreitet. Und doch rührt die Teuerung an den Urängsten der Deutschen.  Wer Inflation will, muss deshalb sehr, sehr vorsichtig [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bundeskanzler  Helmut Schmidt wollte “lieber fünf Prozent Inflation als fünf Prozent  Arbeitslosigkeit”. Am Ende bekam er zwar beides, doch zeigt diese  Sichtweise, dass das Thema Teuerung nicht nur Angst und Schrecken  verbreitet. Und doch rührt die Teuerung an den Urängsten der Deutschen.  Wer Inflation will, muss deshalb sehr, sehr vorsichtig vorgehen.</p>
<p>Das  Echo auf die Bundesbank-Einlassungen zum Thema Inflation fiel gerade in  den Boulevard-Medien hysterisch aus. Dabei haben die Währungshüter  vergangene Woche nur darauf aufmerksam gemacht, dass die Teuerung in  Deutschland anziehen könnte. Von “Inflations-Alarm” ist jedenfalls keine  Spur bei einem gerade vermeldeten Preisanstieg um 2,1 Prozent.</p>
<p>Wer  nun glaubt, dass die Bundesbank vom Hort der Stabilität zum Sodom  fliegender Preise mutiert, liegt schief. Es ist doch völlig klar, dass  ein angestrebter Inflationskorridor mit einer Obergrenze von zwei  Prozent innerhalb des Euro-Währungsraums zu Ausreißern in beide  Richtungen führt. Gerade in Deutschland wachsen die Inflationsgefahren.  Wäre noch die Bundesbank allein für einen deutschen Leitzins zuständig,  so wäre dieser bei etwa 2,5 Prozent auf einem angemessenen Niveau.</p>
<p>Zusätzlich  zu den niedrigen Zinsen drohen die so genannten “Zweitrundeneffekte”  die Preisspirale anzutreiben. Volkswirte sprechen von einem solchen  Phänomen, wenn steigende Löhne zu steigenden Preisen führen, wenn also  der Bäcker den Brötchenpreis anhebt, weil er dem Gesellen mehr zahlen  muss, was wiederum den Automechaniker dazu bewegt, von seinem  Arbeitgeber mehr Geld zu verlangen, was die Preise für Reparaturen  teurer macht.</p>
<p>Was  aber, wenn genau dieser Effekt gewünscht ist? Wirtschaft und Politik  bereiten die Deutschen auf steigende Preise vor. Dabei ziehen  Arbeitgeber und Gewerkschaften an einem Strang. Die relativ hohen  Lohnabschlüsse sind ein erstes Indiz dafür, auch die Anmerkung von  Finanzminister Schäuble, die Löhne müssten steigen. Inflation gilt  schlicht als das kleinere Übel. Der unberechenbare Gegenspieler  “Deflation” ist das wahre Schreckgespenst. Sinkende Preise bei  schrumpfender Wirtschaftsleistung und rückläufiger Konsumneigung sind  nur schwer zu bekämpfen.</p>
<p>Um  Deflation mit aller Kraft zu vermeiden, nehmen Wirtschaft und Politk  steigende Preise in Kauf. Wirtschaftsvertreter haben sich bei der  Bundesbank rückversichert, dass die Finanzwirtschaft mit jeder  gewünschten Menge Geldes ausgestattet wird. So soll eine Kreditklemme  verhindert werden. Die Bundesregierung hält ebenfalls ihre schützende  Hand über diesem Pakt.</p>
<p>Mit  der Inflation zu spielen, kann ein Spiel mit dem Feuer werden. So lange  aber Kaufkraft und Konsumneigung erhalten bleiben und die Konjunktur  weiter läuft, geht die Sache gut. Zu Zeiten Helmut Schmidts trafen die  hohen Lohnabschlüsse im öffentlichen Dienst auf eine schwächelnde  Konjunktur. Die hohen Inflationsraten konnten erst mit massiv steigenden  Zinsen eingefangen werden, was die Wirtschaft abwürgte. Auch der  deutsche Schuldendienst wurde rasant teuer. Eine 30jährige Bundesanleihe  rentierte im zweistelligen Bereich, heute unter 2,5 Prozent.</p>
<p>Die  Gefahr dass es für den Bund teurer wird, den Schuldendienst zu leisten,  ist momentan nicht sehr groß. So lange deutsche Staatspapiere als  sicherer Hafen gelten, bleiben die Zinsen unten. Schießen die Preise  aber zu sehr ins Kraut oder lassen die Lohnabschlüsse zu wünschen übrig,  geht die Rechnung nicht mehr auf. Die Europäische Zentralbank (EZB)  würde die Deutschen mit ihren Inflationssorgen allein lassen. Der Bedarf  des Euroraums nach niedrigen Leitzinsen wird noch lange bestehen  bleiben.</p>
<p>Und  die weiteren Verlierer sind die Rentner, die nicht darauf hoffen  können, bessere Abschlüsse erzielen zu können als die IG Metall. Die  Altersbezüge werden kaum mit der Teuerung Schritt halten. Und Sparer  haben immer weniger Möglichkeiten mit den erzielten Renditen die  Teuerung auszugleichen.</p>
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		<title>Deutsche Luftfahrt im Niedergang?</title>
		<link>http://blogs.hr-online.de/boersenblog/2012/05/09/deutsche-luftfahrt-im-niedergang/</link>
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		<pubDate>Wed, 09 May 2012 12:58:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Gürne</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Keine nächtlichen Starts und Landungen in Frankfurt sind das eine, überhaupt keine Starts und Landungen auf dem neuen Berliner Großflughafen sind das andere, hinzu kommen heftige Turbulenzen der beiden Airlines Lufthansa und Air Berlin. Sowohl Lufthansa als auch Air Berlin haben sowohl ihren Aktionären, ihren Mitarbeitern als auch den Passagieren wenig zu bieten.
Die LH-Papiere haben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Keine nächtlichen Starts und Landungen in Frankfurt sind das eine, überhaupt keine Starts und Landungen auf dem neuen Berliner Großflughafen sind das andere, hinzu kommen heftige Turbulenzen der beiden Airlines Lufthansa und Air Berlin. Sowohl Lufthansa als auch Air Berlin haben sowohl ihren Aktionären, ihren Mitarbeitern als auch den Passagieren wenig zu bieten.</p>
<p>Die LH-Papiere haben in der Vergangenheit deutlich verloren, Lufthansa-Aktionäre mussten seit Januar 2011 fast eine Halbierung ertragen. Die Mitarbeiter bangen – vor allem in Deutschland- um ihre Arbeitsplätze und die Kunden &#8211; die sind verärgert. Alte Flieger, schlechte Sitze und ebenso schlechter Service &#8211; die Lufthansa wird ihren eigenen Ansprüchen oft nicht gerecht.</p>
<p>Bei Air Berlin sieht es nicht viel besser aus. Auch die zweitgrößte deutsche Fluglinie muss sparen. &#8220;Shape and Size&#8221; heißt das bei Hartmut Mehdorn, während Christoph Franz sein Spar-Programm für die Lufthansa &#8220;Score&#8221; nennt. Dass die LH bei einem Verlust von 13 Millionen Euro noch eine Dividende von 25 Cent pro Aktie zahlt, ist bemerkenswert. Vielleicht soll es Anleger besänftigen, aber ist es schlau Dividenden aus Rücklagen zu zahlen? Ich hab da meine Zweifel.</p>
<p>Und ausgerechnet in dieser Phase geht der Hauptstadt-Flughafen nicht in den Betrieb. Da werden Klagen vorbereitet, denn diese Panne kostet auch die Airlines richtig viel Geld. Vom Imageschaden mal ganz zu schweigen.</p>
<p>Heute Morgen riefen mich frühere Kollegen aus Neu-Delhi an, die nicht glauben konnten, was in den indischen Zeitungen über das Prestigeobjekt Hauptstadtflughafen in Deutschland stand. Und hatten einen Tipp, wie man das Desaster noch beheben könne: &#8220;Erhöht doch einfach die Zahl der Bauarbeiter und lasst Tag und Nachtschichten übergangslos mit einander verschmelzen.&#8221;</p>
<p>Als seinerzeit der neue Terminal 3 in der Hauptstadt Neu-Delhi drohte nicht fertig zu werden, wurden die Bauarbeiter auf der Baustelle kurzfristig verdreifacht und sie mussten Tag und Nacht durch schuften &#8211; und übernachteten neben der Baustelle in Zelten.  Als ich ihnen erklärte, dass das in Deutschland nicht ganz so einfach geht wie in Indien und das auch gut so ist, kam nur ein bedauerndes &#8220;Tsetsetse&#8221; aus der Leitung. &#8220;Und deshalb ist Indien im Kommen und Europa auf dem Abstieg.&#8221;</p>
<p>Aber nach meinen Erfahrungen in Indien bin ich mir auch da nicht sicher.</p>
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		<title>Immer schön mit zweierlei Maß</title>
		<link>http://blogs.hr-online.de/boersenblog/2012/04/30/immer-schon-mit-zweierlei-mas/</link>
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		<pubDate>Mon, 30 Apr 2012 10:46:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Wolff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Euro-Schuldenkrise hat wieder Schwung in den Blätterwald gebracht. Die Marktschreier haben in der Frage, wie nah der Euroraum denn am Abgrund steht, mal wieder die Nase vorn.
Na klar: Wer berichtet, dass schon im kommenden August die D-Mark wieder eingeführt wird, dass Spanien und Frankreich gleich nach der Kür Hollandes zum französischen Präsidenten den Bankrott [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Euro-Schuldenkrise hat wieder Schwung in den Blätterwald gebracht. Die Marktschreier haben in der Frage, wie nah der Euroraum denn am Abgrund steht, mal wieder die Nase vorn.</p>
<p>Na klar: Wer berichtet, dass schon im kommenden August die D-Mark wieder eingeführt wird, dass Spanien und Frankreich gleich nach der Kür Hollandes zum französischen Präsidenten den Bankrott melden werden und dass Gold wegen der drohenden Hyperinflation bald 5.000 Dollar je Unze kosten wird, hat Leser, Zuhörer und Zuschauer schnell auf seiner Seite.</p>
<p>Widersprüche oder einfach nur anderslautende Einschätzungen werden als “Mainstream” und damit als von der Masse und für die Masse gelenkter Blödsinn abgekanzelt. Das wirkt, macht die Kritiker mundtot und erhebt die eigenen Berichte zu so etwas wie Ikonen der Wahrheit.</p>
<p>Flankiert von diversen, durch die angelsächsische Brille hindurch getroffenen Einschätzungen malen Medien und Finanzgemeinde ein klares Bild: Europa kommt nicht auf die Beine. Auf der anderen Seite von Atlantik und Ärmelkanal ist alles gut. Die nackten Zahlen sprechen allerdings eine andere Sprache, vor allem wenn es um Reformen geht. Zwar werden Spanien und Portugal im laufenden Jahr ihre Defizitziele wohl verfehlen, doch fällt die Neuverschuldungsquote in Spanien deutlich niedriger aus als beispielsweise in den USA oder in Großbritannien.</p>
<p>Noch deutlicher fällt diese Schieflage in der Betrachtung Frankreichs auf. Nach dem ersten Wahlgang wurde vielerorts der “dramatische” Schuldenstand thematisiert. Die Schuldenlast Frankreichs liegt zwar mit 89 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) deutlich über der in Maastricht gezogenen Obergrenze von 60 Prozent, steht aber auf Augenhöhe mit dem Schuldenberg Großbritanniens (88 Prozent). Die USA sind zu 107 Prozent des BIP verschuldet.</p>
<p>Das Vereinigte Königreich und die Vereinigten Staaten werden im laufenden Jahr den Gegenwert von acht Prozent ihrer Wirtschaftsleistung als neue Schulden aufnehmen. 2013 sinkt dieser Wert auf 6,6 Prozent (Großbritannien) und 6,3 Prozent (USA), was deutlich über den Zielen Frankreichs, Spaniens, Portugals und Italiens liegt.</p>
<p>Solche Vergleiche sind selten zu lesen, und auch wenn die Situation des Euroraums keinesfalls verharmlost werden soll, so wird doch klar, dass es sich bei der Schuldenkrise keinesfalls um eine “Euro-Krise” handelt. Auf eine solche lässt sich aber trefflich spekulieren, wenn der Nachrichtenfluss in die gewünschte Richtung gelenkt werden kann. Und das wird er immer häufiger.</p>
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		<title>Am Anleihen-Tropf</title>
		<link>http://blogs.hr-online.de/boersenblog/2012/04/20/am-anleihen-tropf/</link>
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		<pubDate>Fri, 20 Apr 2012 08:29:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Wolff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn sich Aktienbörsen schwach oder sehr schwankungsanfällig zeigen, dann verfrachten vorsichtige Marktteilnehmer ihr Geld an den Rentenmarkt. Anleihen gelten seit  jeher als sicherer Hafen. Im Umkehrschluss ziehen Anleger ihr Geld aus Festverzinslichen ab, wenn sie merken, dass sich mit Aktien mehr Geld machen lässt. Doch wenn es um die Richtung geht, die die Aktienmärkte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: Arial,sans-serif">Wenn sich Aktienbörsen schwach oder sehr schwankungsanfällig zeigen, dann verfrachten vorsichtige Marktteilnehmer ihr Geld an den Rentenmarkt. Anleihen gelten seit  jeher als sicherer Hafen. Im Umkehrschluss ziehen Anleger ihr Geld aus Festverzinslichen ab, wenn sie merken, dass sich mit Aktien mehr Geld machen lässt. Doch wenn es um die Richtung geht, die die Aktienmärkte nehmen, hatten Renten wenig Einfluss. Das hat sich in den vergangenen Wochen gründlich geändert. </span></p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif">Die Wall Street als Weltleitbörse gibt den Takt nicht mehr zwingend vor. Auch beim Blick nach Asien schauen die Händler eher darauf, wie sich Kreditausfallversicherungsprämien auf spanische, portugiesische oder französische Anleihen entwickelt haben, als dass sie den Ständen von Nikkei, Hangseng oder Shanghai Composite wegweisende Bedeutung beimessen würden. </span></p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif">Handfeste Unternehmensmeldungen und Konjunkturdaten haben ebenso eine weit geringere Chance, auf dem Parkett durchzudringen, als dies noch bis vor kurzem der Fall gewesen ist. Die Bank of America und Goldman Sachs verdienen mehr als erwartet? Mag sein, aber die Rendite für spanische Anleihen mit zehn Jahren Laufzeit ist auf über sechs Prozent gestiegen. Das ändert dann wieder alles. </span></p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif">Aktien und Euro sind zum umgekehrten Spiegelbild der Renditen der angezählten Euro-Länder und des Bund Future geworden. Zeichnet sich vor Börsenbeginn ab, dass die Renditen in Frankreich steigen, kann man eine Aktienrally getrost vergessen. Selbiges gilt, wenn der Bund Future durch die Decke geht und damit einen weiteren Kaufrausch bei deutschen Anleihen signalisiert. </span></p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif">Gesund ist diese Entwicklung nicht. Kurz- und mittelfristig orientierte Anleger schauen bei Aktiengeschäften nur noch auf die als Angstbarometer fungierenden Renditen, anstatt Fortschritte im Kampf gegen die Krise zu würdigen oder ganz schnöde mal die Zahlen erfolgreicher Unternehmen zu würdigen. Das kann böse enden. Vor allem dem deutschen Rentenmarkt droht spätestens dann ein veritabler Crash, wenn sich die Teuerungsrate der Drei-Prozent-Marke nähern sollte oder sich die Aktienmärkte von der Schuldenkrise über einen längeren Zeitraum abkoppeln. </span></p>
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		<title>Kümmern Sie sich um Ihr Geld!</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Apr 2012 10:00:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Gürne</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[
&#8220;Noch sind die Zinsen für Spanien und Italien im grünen Bereich&#8221;, glaubt Ulrich Kater. Im Gespräch mit Markus Gürne fordert der Chefvolkswirt der Deka-Bank allerdings umfangreiche Reformen für die Länder Südeuropas, die aus seiner Sicht heute noch mit Regeln aus den 60er und 70er Jahren wirtschaften. Sein Tipp für den Privatanleger in diesen unsicheren Zeiten: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><br /><img src="http://blogs.hr-online.de/boersenblog/files/2012/04/börsenblog_gürne_kater.jpg" alt="media" /><br />
</strong></p>
<p><strong>&#8220;Noch sind die Zinsen für Spanien und Italien im grünen Bereich&#8221;</strong>, glaubt Ulrich Kater. Im Gespräch mit Markus Gürne fordert der Chefvolkswirt der Deka-Bank allerdings umfangreiche Reformen für die Länder Südeuropas, die aus seiner Sicht heute noch mit Regeln aus den 60er und 70er Jahren wirtschaften. Sein Tipp für den Privatanleger in diesen unsicheren Zeiten: Kümmern Sie sich um Ihr Geld!</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Die Sonnenwende ist kein Sonnenuntergang</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Apr 2012 20:24:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Wolff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Q-Cells,  Solar Millennium, Solar Hybrid, Solon. Vor ein paar Monaten noch las  sich so die Empfehlungsliste vieler Aktienanalysten. Aktuell ist das die  Liste von Solarunternehmen, die in den vergangenen Wochen in die Pleite  gerutscht sind. Der einst hoch subventionierten Branche droht die  Dämmerung. Der Verdacht liegt nahe, dass weitere Unternehmen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Q-Cells,  Solar Millennium, Solar Hybrid, Solon. Vor ein paar Monaten noch las  sich so die Empfehlungsliste vieler Aktienanalysten. Aktuell ist das die  Liste von Solarunternehmen, die in den vergangenen Wochen in die Pleite  gerutscht sind. Der einst hoch subventionierten Branche droht die  Dämmerung. Der Verdacht liegt nahe, dass weitere Unternehmen nicht  überleben werden.</p>
<p>Es  ist die Geschichte eines von der Politik gemachten Booms, den die  Politik auch beendet. Trotz der vor einem Jahr beschlossenen Abkehr von  der Atomenergie fährt der Bund die Förderungen für die Solarbranche  weiter zurück. Das ist nur scheinbar ein Widerspruch, denn mit  Sonnenkraft allein lässt sich die Energiewende nicht stemmen. Das  begründet sich schon darin, dass beim heutigen Stand der Technik einem  Solarpark ein konventionelles Kraftwerk zur Seite gestellt werden muss,  für den Fall, dass die Sonne mal nicht scheint. Das kommt in unseren  Breiten nicht nur bei Nacht vor.</p>
<p>Deutsche  Solarunternehmen sind hochmodern, innovativ und ein Mittelschwergewicht  im Wirtschaftsleben. Dennoch sind sie in die Subventionsfalle getappt.  Während beispielsweise in China die Regierung die Herstellung von  Solarzellen großzügig sponsert, wird hierzulande (mit sinkender Tendenz)  der mit Solarzellen erzeugte Strom finanziell gefördert. Das nutzt dann  denen gleich doppelt, die bei der Produktion subventioniert werden und  den deutschen Herstellern, die dem internationalen Preiskampf ausgesetzt  sind, eher weniger.</p>
<p>Im  Grunde genommen subventioniert der Bund chinesische  Solarzellenhersteller, so wie die Abwrackprämie für Autos in großen  Teilen direkt nach Japan (Toyota), Tschechien (Skoda) und Rumänien  (Dacia) hätte überwiesen werden können. Der massive Preisverfall hat  natürlich auch Vorteile. Sonnenzellen auf dem Dach werden  erschwinglicher und angesichts weiter wachsender Strompreise für  Verbraucher lohnender. Nur wird es irgendwann für deutsche Hersteller  nicht mehr realistisch sein, Solarzellen unter internationalen  Wettbewerbsbedingungen herstellen zu können.</p>
<p>Viele  Branchen in Deutschland haben einen Niedergang erlebt, wie zum Beispiel  die Unterhaltungselektronik (die Älteren werden sich an den  richtungweisenden Standard “Video 2000” erinnern), der Schiffbau (dank  einer großzügigen südkoreanischen Subventionspolitik) oder die  Computerbranche (oder hat noch jemand einen Nixdorf-Computer am Start?).  Doch die Solarwende muss kein Sonnenuntergang sein.</p>
<p>Sollten  die Unternehmen in der Lage sein, ihre Innovationskraft zu nutzen,  werden sie im Weltkonzert der Solarwirtschaft die erste Geige spielen  können. Anleger werden jetzt durch einen Feuersturm gehen müssen. Am  Ende des Tages gilt aber die Marschregel, dass auch die Hersteller von  Solaranlagen eben Anlagenbauer sind. Die Renditen aus dem Maschinen- und  Anlagenbau werden über kurz oder lang die Richtschnur werden.</p>
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		<title>Rundumschlag eines Optimisten</title>
		<link>http://blogs.hr-online.de/boersenblog/2012/04/02/rundumschlag-eines-optimisten/</link>
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		<pubDate>Mon, 02 Apr 2012 08:33:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Gürne</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[
&#8220;Wir sind auf einem richtigen Weg&#8221;, meint ein sehr optimistischer Folker Hellmeyer, Chefstratege der Bremer Landesbank, im Gespräch mit Markus Gürne und Stefan Wolff über Schuldenkrise, BRICs und die weiteren Aussichten am Aktienmarkt.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><br /><img src="http://blogs.hr-online.de/boersenblog/files/2012/03/de.hr_.cms_.servlet.IMS_.jpeg" alt="media" /><br />
</strong></p>
<p><strong>&#8220;Wir sind auf einem richtigen Weg&#8221;</strong>, meint ein sehr optimistischer Folker Hellmeyer, Chefstratege der Bremer Landesbank, im Gespräch mit Markus Gürne und Stefan Wolff über Schuldenkrise, BRICs und die weiteren Aussichten am Aktienmarkt.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Selten einen Gewinn gezeichnet</title>
		<link>http://blogs.hr-online.de/boersenblog/2012/03/22/selten-ein-gewinn-gezeichnet/</link>
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		<pubDate>Thu, 22 Mar 2012 06:00:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Wolff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Börsengänge sind das Salz in der Börsensuppe. Sie erinnern daran, wozu Aktienmärkte eigentlich erschaffen wurden, nämlich als Kapitaltankstelle für Unternehmen, die mit frischem Geld ihrer Anteilseigner in weiteres Wachstum investieren, und die daraus resultierenden Gewinne in Form von Dividenden zum Teil sozialisieren. Das ist klassische Marktwirtschaft. 
Diese Idee liegt momentan brach, nachdem sie zu Zeiten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: Arial,sans-serif">Börsengänge sind das Salz in der Börsensuppe. Sie erinnern daran, wozu Aktienmärkte eigentlich erschaffen wurden, nämlich als Kapitaltankstelle für Unternehmen, die mit frischem Geld ihrer Anteilseigner in weiteres Wachstum investieren, und die daraus resultierenden Gewinne in Form von Dividenden zum Teil sozialisieren. Das ist klassische Marktwirtschaft. </span></p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif">Diese Idee liegt momentan brach, nachdem sie zu Zeiten des Neuen Marktes komplett pervertiert worden ist. Damals ging jede Wurstbude mit DSL-Anschluss als Internet-Start-Up durch und wurde für teures Geld an die Börse gebracht, was vielen Anlegern mittelfristig eher keine Gewinne bescherte. Die gebrannten Kinder zogen sich zurück, während die Zocker ihr Glück am Open Market versuchten. Dankenswerterweise hat die Börse in ihrem Rotlichtviertel inzwischen aufgeräumt.</span></p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif">Jahr für Jahr entspinnt sich eine Diskussion darüber, welche Börsengänge anstehen könnten, welches Unternehmen den Eisbrecher macht und welche Branche wohl den  kommenden Megatrend setzt. Das ist alles richtig und wichtig. Doch sollten Privatanleger vor allem eines wissen: Sie werden in den seltensten Fällen etwas davon haben. </span></p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif">Egal, ob Infineon-Chef Schumacher im Porsche an der Börse vorgefahren ist oder Robert T-Online von der Videoleinwand grüßte – wer sein Geld in den ersten Kurs des jeweiligen Unternehmens gesteckt hat, ist selten glücklich geworden. Auch bei weniger pompös inszenierten Börsendebüts gab es kaum einen Sprung aufs Parkett, nach dem die Aktien nicht den Einstandskurs über kurz oder lang unterboten hätten. </span></p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif">Nicht umsonst bezeichnet man Geld, das Investoren in aufstrebende Unternehmen stecken als „Wagniskapital“. In ein Betriebssystem zu investieren, das irgendwann die Mehrheit der computerisierten Weltbevölkerung nutzen wird, kann funktionieren. Muss aber nicht. Das Problem der meisten Privatanleger ist aber, dass „Wagniskapital“ meist viel früher fließt, jedenfalls deutlich eher als kurz vor Drucklegung des Börsenprospekts. </span></p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif">Bei einem Börsengang stoßen zwei grundsätzlich unterschiedliche Ziele aufeinander. Die Anleger wollen ein Schnäppchen machen und so viel wie möglich an der Wachstumsgeschichte teilhaben. Diejenigen, die das Unternehmen fit für die Börse gemacht haben, wollen natürlich den höchstmöglichen Lohn für ihre Arbeit und die eingegangenen Risiken erhalten. Darum finden Debüts auch statt, wenn de Märkte brummen. Ein positives Börsenumfeld öffnet die Geldbeutel der Anleger. Mit offenem Ausgang.</span></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Geknackt!</title>
		<link>http://blogs.hr-online.de/boersenblog/2012/03/15/geknackt/</link>
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		<pubDate>Thu, 15 Mar 2012 12:53:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Gürne</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die einen mögen sich bestätigt sehen, die anderen reiben sich vielleicht verwundert die Augen. Vorgestern knackte der Dax am Nachmittag schon mal die 7.000er Marke, aber am Ende des Tages reichte es nicht ganz. Gestern aber reichte es dicke. Seit August 2011 steht der Dax wieder über der wichtigen Marke von 7.000 Punkten. Und die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die einen mögen sich bestätigt sehen, die anderen reiben sich vielleicht verwundert die Augen. Vorgestern knackte der Dax am Nachmittag schon mal die 7.000er Marke, aber am Ende des Tages reichte es nicht ganz. Gestern aber reichte es dicke. Seit August 2011 steht der Dax wieder über der wichtigen Marke von 7.000 Punkten. Und die Rally scheint weiter zu gehen.</p>
<p>Warum eigentlich? Das Umfeld ist ja günstig. Die Konjunktur wird wohl besser, als man dachte und wenn die Wirtschaft wieder richtig brummt, ist das schon mal nicht schlecht für Unternehmen. Und dann ist da ja auch noch die kleine Billion billigstes Geld, das die EZB fast zinslos den Banken zur Verfügung gestellt hat. Das kann die Kurse treiben, denn ein erklecklicher Teil dieses Geldes  ist auch an den Märkten angekommen.</p>
<p>Nur wie lange hält dieses Phänomen an? Irgendwann dämmert uns allen wieder, dass die Finanzkrise durch diese Geldflut ja nicht behoben ist und es da noch ein paar Staaten gibt, die einen immensen Schuldenstand angehäuft haben. Auch sind da noch immer ein paar Banken, die ums Überleben kämpfen.</p>
<p>Vielleicht ringt sich die EZB ja nochmal dazu durch, eine Geldspritze anzusetzen. Falls sie es nicht tun sollte, setzt am Ende doch wieder Pessimismus ein &#8211; und die schöne Rally ist zu Ende.</p>
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		<title>Anlage-TÜV gut, Ampel besser!</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Mar 2012 08:10:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Wolff</dc:creator>
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Der geplante &#8220;Finanzanlagen-TÜV&#8221;, für den die Stiftung Warentest aufgerüstet wird, ist schon mal eine gute Idee, geht aber nicht weit genug, findet Stefan Wolff. Er plädiert für eine Produkt-Ampel.
Mehr zum Thema bei boerse.ARD.de: Finanz-TÜV fürs Anlegervertrauen
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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><br /><img src="http://blogs.hr-online.de/boersenblog/files/2012/03/Wolff.jpeg" alt="media" /><br />
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<p>Der geplante &#8220;Finanzanlagen-TÜV&#8221;, für den die Stiftung Warentest aufgerüstet wird, ist schon mal eine gute Idee, geht aber nicht weit genug, findet Stefan Wolff. Er plädiert für eine Produkt-Ampel.</p>
<p><em>Mehr zum Thema bei boerse.ARD.de:</em> <strong><a href="http://boerse.ard.de/content.jsp?key=dokument_596772">Finanz-TÜV fürs Anlegervertrauen</a></strong></p>
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